Die sieben Jahre LĂŒgen ĂŒber Assange werden jetzt nicht aufhören

Seit sieben Jahren hören wir einen Chor von Journalisten, Politikern und „Experten“, die uns sagen, dass Assange nichts anderes ist als ein FlĂŒchtling vor der Justiz und dass man sich darauf verlassen könne, dass die britische und die schwedische Rechtsordnung seinen Fall in voller Übereinstimmung mit dem Gesetz behandeln. Kaum eine „Mainstream“-Stimme wurde in dieser Zeit zu seiner Verteidigung erhoben.

PrÀsident von Ecuador verteidigt Auslieferung von Assange

Nach der Auslieferung des Publizisten und MitbegrĂŒnders der EnthĂŒllungsplattform WikiLeaks, Julian Assange, an Großbritannien sieht sich die ecuadorianische Regierung unter PrĂ€sident LenĂ­n Moreno heftiger Kritik ausgesetzt. Der ehemalige PrĂ€sident des sĂŒdamerikanischen Landes, Rafael Correa, warf seinem Nachfolger vor, Assange nach Verhandlungen mit den USA ausgeliefert zu haben, um außen- und wirtschaftspolitische Vorteile zu erlangen.

Opposition in Venezuela lehnt Dialog mit Regierung ab

Die Regierung von Mexiko hat angeboten, einen Dialog zwischen der Regierung und der Opposition in Venezuela zu unterstĂŒtzen. Damit soll eine friedliche Lösung des innenpolitischen Konfliktes in dem sĂŒdamerikanischen Land erreicht werden. Voraussetzung sei, dass beide Konfliktparteien dazu bereit seien, sagte der mexikanische PrĂ€sident AndrĂ©s Manuel LĂłpez Obrador.

Gerede ĂŒber die Annexion des Golan berĂŒcksichtigt nicht die Vertriebenen

Die ĂŒberwiegende Mehrheit der Israelis weiss immer noch nicht, dass ĂŒber 130.000 Einwohner der Golanhöhen wĂ€hrend des Krieges von 1967 aus ihren Dörfern, StĂ€dten und Gemeinden vertrieben wurden. TatsĂ€chlich ist das Gebiet in den letzten Jahrzehnten fĂŒr die meisten Israelis zu einem „Konsens“-Thema geworden, so dass viele keinen Grund sehen, es zurĂŒckzugeben. WĂ€hrend also PrĂ€sident Trump letzte Woche die Welt vor den Kopf stieß, indem er die Annexion des Golan durch Israel anerkannte, feierte in Israel fast jeder diesen Schritt.