Warum können wir nicht „einfach“ aus Afghanistan abmarschieren?

Meine Philosophie war schon immer einfach: wir sind einmarschiert, also können wir auch einfach wieder hinausmarschieren. Wie wir vor kurzem gelernt haben, ist das genau das, was PrĂ€sident Trump in den letzten Tagen seiner PrĂ€sidentschaft zu tun versucht hat, nur um kalte FĂŒĂŸe zu bekommen, nachdem sein MilitĂ€r und die nationalen Sicherheits „Experten“ ihm sagten, dass dies eine schreckliche Idee war. Wenn die Geschichte der Trump-Administration geschrieben wird, wird sie traurigerweise mit Episoden von Trumps ausgezeichneten Instinkten gefĂŒllt sein, die durch seine UnfĂ€higkeit, zu verlangen, dass diejenigen, die fĂŒr ihn arbeiten, seinen Befehlen folgen, ĂŒber den Haufen geworfen worden sind. Es ist tragisch.

Berg-Karabach und der „erste echte Drohnenkrieg“

Aserbaidschan verfĂŒgt ĂŒber bedeutende Rohölreserven und ist der 19. grĂ¶ĂŸte Ölexporteur der Welt. Etwa 10 Prozent der Ölförderung geht nach Israel und decken damit circa 40 Prozent des Ölbedarfs des Landes ab. Laut SIPRI hat Israel im Gegenzug Aserbaidschan zwischen 2006 und 2019 Waffen im Wert von 825 Millionen Dollar verkauft, darunter etliche Kampfdrohnen und ‚herumlungernde Munition‘, im allgemeinen Sprachgebrauch auch unter dem Begriff ‚Kamikaze-Drohnen‘ bekannt.

Nach ĂŒberraschendem Besuch in der Ukraine bezeichnet polnischer Außenminister Nord Stream 2-Pipeline als ‚gegenwĂ€rtige Gefahr fĂŒr den Frieden in Europa‘

Rau traf sich auch mit Leonid Krawtschuk, dem Leiter der ukrainischen Delegation in der Trilateralen Kontaktgruppe – an der Kiew seit kurzem nicht mehr teilnimmt, weil die GesprĂ€che in Weißrussland stattfinden, das als zu nah an Russland kritisiert wird – und Oleksii Reznikov, dem stellvertretenden MinisterprĂ€sidenten, der fĂŒr die Reintegration der vorĂŒbergehend besetzten Gebiete der Ukraine zustĂ€ndig ist. Zu seinen GesprĂ€chen mit den drei ukrainischen Regierungsvertretern machte Rau die bemerkenswerte Anmerkung, dass „wir die Bedrohungen fĂŒr den Frieden in Europa durch die Gaspipeline Nord Stream 2, die sich jetzt in der Endphase des Baus befindet, und durch die eskalierende Sicherheitslage im Osten und SĂŒden der Ukraine diskutiert haben.“

Warum drÀngt die Biden-Administration die Ukraine, Russland anzugreifen?

Wir sehen, wie die Außenpolitik von Raytheon und den anderen US-MilitĂ€rkontraktoren gemacht wird, durch Einblicke in die RegierungstĂ€tigkeit wie bei Austin und anderen. Schwachköpfige US-Außenpolitik „Experten“ glauben ihre eigene Propaganda ĂŒber Russland und stehen knapp davor, uns darĂŒber in den Krieg zu fĂŒhren.

Es scheint, als ob die Amerikaner schlafwandelnd durch dieses gefÀhrliche Minenfeld gehen. Hoffen wir, dass sie bald aufwachen, bevor wir alle in die Luft fliegen.

Mosambik: EU-Einsatz und FlĂŒssiggas

Im Jahr 2010 stieg ein Konsortium unter heutiger FĂŒhrung des französischen Total-Konzerns mit dem „Mosambik-FlĂŒssiggasprojekt“ groß in das dortige Land ein. Es geht dabei um die anvisierte Ausbeutung von 65 Billionen Kubikfuß Gas, wofĂŒr 2019 entschieden wurde, bis 2024 insgesamt 20 Mrd. Dollar zu investieren. Im Juli vergangenen Jahres wurde bekanntgegeben, eine Vereinbarung fĂŒr Investitionen im Umfang von 15 Mrd. Dollar sei unterzeichnet worden. Kein Pappenstiel also, was man im Hinterkopf behalten sollte, wenn man nun Nachrichten wie Ende MĂ€rz im Deutschlandfunk liest, die ehemalige Kolonialmacht Portugal plane die Entsendung von 60 SoldatInnen, um „die StreitkrĂ€fte in Mosambik mit Trainingsmaßnahmen dabei [zu] unterstĂŒtzen, Dschihadisten im nördlich gelegenen Palma zu bekĂ€mpfen.“