Vergesst den „Brexit“. Die Vereinigten Staaten von Amerika wollen ihren Klon über den Kontinent Europa.

Es wird keinen Ausstieg des Vereinigten Königreiches aus der „Europäischen Union“ geben, schon gar nicht durch eine Volksabstimmung. Ein Kommentar. Das Attentat auf die Labour Abgeordnete Jo Cox hat die Umfragewerte bezüglich eines Austritts Großbritanniens aus der 1992 geschaffenen „Europäischen Union“ laut „Daily Mail“ um drei Prozent sinken lassen. Ein deutschsprachiger Bericht der Nachrichtenagentur afp wird da noch deutlicher: hatten die Befürworter eines Austritts noch „mit bis zu sechs Punkten in Führung gelegen“, erreichten diese nach dem Attentat nur noch 42 Prozent, während die Gegner eines Austritts nun bei 45 Prozent liegen. Denkt man jetzt ein einziges Mal über die Logik des Terrorkrieges und seine Dynamik des Schreckens nach, ist diese Entwicklung leicht durchschaubar und war zu erwarten. Aber wer denkt heutzutage noch? Und das laut?

„A.F.D.“ versucht Souveränismus zu kapern und baggert den Kreml an

Nach dem vom jahrzehntelangen C.D.U.-Mitglied Alexander Gauland angeführten (und bereits zuvor durch die C.D.U. versuchten) verfassungsfeindlichen Vorstoß der sogenannten „Alternative für Deutschland“ eine ganze Religion auszugrenzen, versucht sich die „A.F.D.“, abermals unter Gaulands Führung, nun an einem Kaperversuch am politischen Begriff Souveränismus, sowie einer halbseidenen Annäherung an der Gesamtrussischen Nationalen Front bzw der „Jungen Garde Russlands“. Briefbote dieses Winkelzugs während ihres Bosses auf Tour in seiner Deppenkolonie („..ich habe Angst, Dave“ erste Version, zweite Version): wieder mal das Leib- und Magenblatt von Transatlantikern und Paneuropäern, der „Spiegel“.

Übrigens: „A.F.D.“-Witzken demnächst wieder bei Vier-komma-Nichts

Wenn die „A.F.D.“ („nicht ohne meine C.D.U….“) jetzt einen neuen Anlauf versucht eine ganze Religion als verfassungsfeindlich darzustellen, wird sie von den Wählerinnen und Wähler in den Umfragen und den Wahlen ruckzuck wieder auf 4 komma nichts heruntergestuft werden. Weil die nämlich überhaupt keine Lust auf irgendwelche Wahnsinnigen haben, die hier pseudokirchliche, in Wirklichkeit machtpolitische und vor allem verfassungsfeindliche Abgründe aufreißen und ihnen erklären wollen, mit wem sie auf Arbeit reden, Parties feiern, Konzerte machen, in der Kantine reden, etwas zu Essen kaufen und mal ein Nachbarschaftsfest feiern sollen. Und irgendwann dürfen. Da können die Wählerinnen und Wähler ja gleich in die Kriegsgebiete in Asien und Afrika auswandern, die die etablierten Parteien verbrochen haben.