Stählerne Seidenstrasse des 21.Jahrhunderts: von Teheran nach Kasachstan

China unterzeichnete einen 13 Milliarden Dollar schweren Vertrag in die Entwicklung der Infrastruktur des iranischen Schienennetzes – die Regierungen der westlichen Länder sollten sich um mehr Kooperation in der Welt bemühen statt sich mit militärischen Luftangriffen als auftretende Aggressorstaaten weltweit unmöglich zu machen und ihre Bevölkerungen mit ihren ständigen Kriegseinsätzen auszuplündern – von dem Leid der bombardierten Betroffenen und der Zerstörung der Infrastruktur und Umwelt ganz zu schweigen. Die beschauliche und abenteuerliche Reise entlang der Seidenstrasse mit Kamelen wurde durch schnelle Lokomotiven ersetzt, die ihrer vorgeschriebenen Spur folgen. Auf den modernen Transitrouten in Asien werden heute begehrte Handelsprodukte wie vor Jahrhunderten durch mehrere Länder bis nach Europa transportiert. (Karte: Roylee, Lizenz gemeinfrei) Der einziger Unterschied der Moderne zu früheren Zeiten besteht darin, dass die Begehrlichkeiten nach duftenden betörenden Pflanzenölen durch das schwarze Öl des Kaspischen Meeres ausgetauscht wurden, für das die heutigen Militäroperationen durchgeführt werden. An dem Willen der Regierungsfürsten über das Monopol der Kontrolle über die Handelsrouten – oft mit Gewalt – hat sich seit Jahrtausenden nichts geändert.

Umfrage: 83 Prozent haben Sorgen wegen Ausverkauf Deutschlands an EFSF-Fonds

In einer Umfrage zur Haltung der Deutschem zur luxemburgischen Aktiengesellschaft „European Financial Stability Facility“ (EFSF), in der Öffentlichkeit oft unter dem Namen „Euro-Rettungsschirm“ benannt, kommt das Forsa-Institut im Auftrage des „Stern“ zu einem recht eindeutigen Ergebnis. 23 Prozent der Befragten haben „etwas Sorge“, 38 Prozent haben „große Sorge“ und 22 Prozent haben „sehr große Sorge“, dass die Republik der „Euro-Rettungsschirm“ noch teuer zu stehen kommt.

BP-Hauptaktionärsversammlung in London: Demonstrationen und Auseinandersetzungen

In Osten Londons fand am 14.April 2011 im ExCel Centre die erste Jahreshauptvollversammlung der Anteilseigner des Mineralöl-Konzerns British Petroleum (BP) seit dem Fiasko vor einem Jahr statt. Zahlreiche Demonstranten protestierten gegen den Umweltsünder Nr. 1 des Jahres 2010, der mit der Verseuchung des Golfs von Mexiko monatelang die Schlagzeilen beherrschte. Fischer aus den USA, britische Gewerkschafter und Umweltschützer hielten fast vier Stunden lang die Sicherheitsbeamten auf Trapp. Eine Brass Band sorgte für die entsprechende Lautstärke und Transparente mit den Aufschriften „global climate crime“ oder „BP: your party is over“ prangerten den Grosskonzern an, der wieder Tiefseebohrungen durchführen lässt („weil wir das am besten können – BP) und Ambitionen zur Erschliessung der Ölfelder in der hochsensiblen Arktis in einem Gemeinschaftsunternehmen mit Rosneft zeigt

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