Globale Finanz-Nomaden an Deutschland: „Dringend Schwachköpfe fĂŒr 2 Billionen Euro Banken-Bakschisch gesucht!“

Dem Supersupersuper-Ökonom Nouriel Roubini, der sich selbst gern als „globaler Nomade“ bezeichnet, sind offensichtlich die Ideen fĂŒr eine akkurate Deppenhypnose ausgegangen. Zum zweiten Mal innerhalb knapp einer Woche redet er von einer „Zwei Billionen Euro-Bazooka“. Das Anliegen des hochdotierten Spezialisten fĂŒr „Kapitalmarkt- und Wirtschaftsinformationen“ ist immer noch das gleiche wie letzte Woche: Deutschland solle in die als „Euro-Rettungsfonds“ luxemburgische Aktiengesellschaft EFSF einzahlen, bis darin (nach Zustimmung des Parlaments der Slowakei) statt 780 Milliarden Euro Steuergelder schließlich 2 Billionen Euro Steuergelder seien – zwecks „Rekapitalisierung“ der Banken.

Soros fordert die Diktatur des Kapitals im WĂ€hrungsgebiet „Euro“

Der Multi-MilliardĂ€r George Soros hat das gemacht, was Kapitalisten immer machen, wenn sie bei irgendwas nicht weiter kommen, z.B. bei einem Staatsstreich. Er hat sich ein paar Freunde und Unterschriften gesucht und einen offenen Brief an eine assoziierte Zeitung geschickt. Im „Handelsblatt“ kann man nun das Übliche an Forderungen des Kapitals lesen: Installation eines „Finanzinstituts“ – also z.B. einer ganz normalen Bank – das „Ă€hnlich wie ein Finanzministerium finanzielle Mittel fĂŒr die Eurozone als Ganzes beschaffen und fĂŒr Haushaltsdisziplin in den MitgliedslĂ€ndern sorgen kann„. Mal davon abgesehen, daß dies eine plumpe öffentliche UnterstĂŒtzung fĂŒr die Bundesregierung und den von ihr geplanten „EuropĂ€ischen Stabilisierungsmechanismus“ ESM sein soll, sind SorosÂŽ Forderungen auch eine Aufforderung zum Sturz unserer Verfassung und der Errichtung einer Diktatur des Kapitals, unter Flagge der „EuropĂ€ischen Union“.

Mikis Theodorakis: An die empörten BĂŒrger Griechenlands und Europas

An die empörten BĂŒrger Griechenlands und Europas

Wir begrĂŒĂŸen die Zehntausenden, sogar Hunderttausenden von BĂŒrgern, vor allem junge Menschen, die sich auf den PlĂ€tzen aller großen StĂ€dte versammelt haben, um ihrer Empörung Ausdruck zu verleihen im Gedenken an das Memorandum (Rahmenvereinbarung zwischen der griechischen Regierung, EU, IWF und der EZB, seit Mai 2010 unterzeichnet und dann regelmĂ€ĂŸig erneuert)

EU-Plan: 133 Mrd Euro fĂŒr die Banken, Kapitalisten fordern EU-Zentralstaat und hĂ€rteres „Sparen“ der BĂŒrger

Die drei grĂ¶ĂŸten VerbĂ€nde der Industrie-Bosse in Italien, Frankreich und Deutschland – „Confindustria“, „Mouvement des entreprises de France“ (Medef) und „Bundesverband der Deutschen Industrie“ (BDI) – fordern in einem gemeinsamen Aufruf die Finanzierung der Banken durch den Staat, einen neuen EU-Vertrag, den Sturz der europĂ€ischen Demokratien, die Errichtung eines Zentralstaates durch die EU-Organe und dafĂŒr ein noch hĂ€rteres „Sparen“ der jeweiligen StaatsbĂŒrger. Laut dem Finanzminister von Irland sollen u.a. aus dem „Euro-Rettungsfonds“ EFSF 133 Milliarden in das Banken-System gepumpt werden.

Der Moloch „EuropĂ€ische Union“ enthĂŒllt endgĂŒltig seine wahre Fratze: die Diktatur des Kapitals.

Waffenkauf im Staatsbankrott: Griechenlands Pasok-Regierung kauft 400 M1A1-Abrams-Panzer

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler ist “beeindruckt von der Entschlossenheit der griechischen Regierung, die Wirtschaft wieder auf Vordermann zu bringen”. Derweil kauft der Staat Griechenland, dessen FinanzglĂ€ubiger von den Steuerzahlern des WĂ€hrungsgebietes “Euro” bezahlt werden, 400 Panzer der US-Armee. Bis zu 100 amphibische Truppentransporter sollen folgen. Die genauen Kosten sind bislang geheim.