Neujahrsansprache Angela Merkel: Oh Du mein Euro

Die Neujahrsansprache von Kanzlerin Angela Merkel ist ein antideutsches Ideal: hässlich und gemein. Inhaltlich ist die Ansprache ausschließlich ein Bettelbrief des Euro-Kapitalismus an die lieben Untertanen, doch nicht mehr so renitent zu sein, sich noch zehn weitere Jahre ausplündern zu lassen und dabei irgendwelchen Begründungen zu glauben, warum eben alles noch schlimmer werden muss für die, denen es schlecht geht und immer besser für die, denen es gut geht.

Jedoch, rein künstlerisch-ästhetisch betrachtet ist Merkels Ansprache ein wertvolles historisches Dokument. Quasi wie im Märchen.

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Wir sind nicht die Welt

Der hochrangige Funktionär des Springer-Verlages Ulf Poschardt, von dem man annehmen darf, daß er in seinem ganzen Leben noch nie einen Nagel in die Wand bekommen oder auf faire Art und Weise irgendeinen Wettbewerb gegen ein echtes Talent gewonnen hat, erklärte sich heute der „Welt“: „Wir sind die Bunte Republik Deutschland“.

Das verlangt eine Antwort. Und zwar mit Anlauf.

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„Mit Freunden wie diesen…“

MEIN GOTT, was für seltsame Typen sind doch diese republikanischen Anwärter für die US-Präsidentschaft! Was für ein jämmerlicher Haufen von Dummköpfen und ausgesprochen Verrückten! Oder bestenfalls was für ein Haufen von Betrügern und Zynikern!

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Sehen auch Sie manchmal „klar zwei Europas“?

Der Präsident von Frankreich, Nicolas Sarkozy, sieht in einem heute veröffentlichten Interview „klar zwei Europas“. Damit nähern sich nicht nur die Pläne zur geostrategischen Blockbildung, sondern auch vorgegebene Sprache und Denke der vom Kapital privilegierten Antidemokraten in Staat und Presse dem Vorbild „1984“ an.

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Sigmar Gabriel und Heribert Prantl kriechen aus ihren Pyramiden

Dieser Tage ergibt sich so manch gespenstischer Anblick. So auch heute. Nach dem SPD-Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel kommt nun „Süddeutsche“-Journalist Heribert Prantl aus seiner noblen Grabhöhle gekrochen und verkündet, irgendwie etwas angeschiggert wirkend, was er quasi im Schlaf gelernt hat. Dem Rufe des siegreichen Zeitgeistes folgend – „Demokratie, komm heraus“? – stellen sich nun Gabriel und Prantl auf ihre Treppchen und sagen, also Jesus oder die SPD, wir haben es immer gesagt.

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