Werden wir zu dem, was wir einst gehasst haben?

Die chinesischen Taoisten warnten: „Du wirst zu dem werden, was du hasst.“ Sie haben recht: die Attacken gegen die Vereinigten Staaten von Amerika im September 2001 führen zu einer Periode der zeitweiligen Psychose. Amerika wurde zurückgeworfen in die hässlichen Tage der Rotenhatz des Senators McCarthy in den 1950ern. Der grosse Unterschied ist, dass heute die bösen „Terroristen“ die gefährlichen Marxisten ersetzt haben. Und heutzutage sind die Terroristen überall.

Palastrevolte im saudischen Königshaus?

Dieses völlige Ignorieren verwundert, denn Prinz Khalid bin Farhan’s Erklärung stellt eine auf den ersten Blick – vermeintliche – Sensation dar. Über den wahren Grund kann nur spekuliert werden: ist es ein Putsch, eine Revolution, ein familiärer Machtkampf, Rache, Geltungsbedürfnis, ein politischer Winkelzug, Rekrutierung von Kämpfern oder eine Falle für Bürgerrechtler. Ehrliche, altruistische Motive vermag man sich nur schwer vorzustellen – eine gesunde Vorsicht und Prüfung der Umstände sind für saudische Dissidenten sicher eine Selbstverständlichkeit.

Die Zustimmung in den U.S.A. zum Orwell-Staat steigt, während in den relevanten 0,01 % ein Machtkampf tobt

In einer aktuellen Umfrage des Pew Research Institutes steigt die Zustimmung der Bevölkerung zu ihrer faktischen Totalüberwachung durch den Staat auf 50 Prozent. Vor einem Monat hatte die Zustimmung der U.S.-Amerikaner zu der „Sammlung von Telefon und Internet Daten durch die Regierung im Zuge von Anti-Terrorismus-Maßnahmen“ noch bei 48 Prozent gelegen.

Der Rest der Umfrageergebnisse ist irrelevant.