Medien-Mem „Israel: Assad soll bleiben“

„Intelligente graue Zellen“ (Intelligence sources) sagten, dass ein intaktes, aber geschwächtes Assad-Regime für das Land und die ganze Krisenregion vorzuziehen wäre, nachdem der israelische Ministerpräsident Netanjahu am Dienstag Präsident Wladimir Putin in Russland überfallen hat, der C.I.A.-Direktor John Brennan am Freitag nach Jerusalem zum israelischen Verteidigungsminister Mosche Jaalon eilte und ebenfalls am Freitag am frühen Morgen in Limassol russische Kriegsschiffe (der Zerstörer „Admiral Pantelejew“, der Tanker „Petschenga“ und das Versorgungsschiff „Fotij Krylow“) Anker an der Küste von Zypern warfen. Ein Aufsatz in der britischen Zeitung The Times of London vom Samstag, den 18. Mai 2013 sorgt für Furore. Das soll er auch, schliesslich wurde dieser dafür gedruckt. Gibt man bei Suchmaschinen den Beginn der Wörter der wichtigsten Aussage ein, werden sämtliche internationalen Medien aufgelistet, die diese unkritisch übernehmen. Die meisten Zeitungen beschränken sich auf die blosse Wiederholung der kurzen Botschaft. Andere wiederum ranken noch je nach Gustus und Weltanschauung einige Informationen mehr zum „Thema“ herum.

Syrien-Konflikt: Kurdische Karte wird ausgereizt

Die Regionalregierung Kurdistan hat 2012 einen eigenen Vertrag mit der Türkei für die Lieferung von Öl über eine neue Pipeline abgeschlossen. Diese soll im nächsten Jahr fertig gestellt sein und an der Fishkhabur-Pumpstation nahe der türkischen Grenze mit der Kirkuk-Ceyhan-Pipeline verbunden werden. Gebaut wird das Projekt, dass bereits zu 80 Prozent fertiggestellt ist, von dem Abnehmer Türkei.

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