Berliner FrĂĽhling: 30.000 BĂĽrgerrechtler am Samstag zu Freiheitsdemonstration erwartet

In Zeiten von Kapitalismus-Krise und Militäreinsatz im Innern protestieren deutsche Dissidenten gegen die „ausufernde Ăśberwachung durch Wirtschaft und Staat“ Berlin: Kein Zweifel – es ist eine Neue Wende der Geschichte. Während an den Wettbörsen die globalisierten Banken einen Kaufstreik organisieren, um mit sinkenden Kursen Wirtschaft und Regierungen zur Verstaatlichung ihrer Schulden zu erpressen, macht sich ähnlich wie 1989 in Ostdeutschland oder 1968 in der damaligen Tschechoslowakei wieder eine Atmosphäre des zivilen Ungehorsams gegen Polizeistaat, WillkĂĽr und Allmacht eines Apparates breit, der keine Grenzen kennt ausser denen, die ihm gesetzt werden. „Freiheit statt Angst“, das ist die Parole wie frĂĽher „Neues Forum“, und es ist das Motto der Gruppe, die das alles ĂĽber Jahre in mĂĽhsamer und mutiger Arbeit aufgebaut hat: der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung.

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Weltwirtschaftskrise: Die Party ist vorbei

Wer auch immer geglaubt hatte, dass es irgendwelche Mittel gegen die Weltwirtschaftskrise geben könnte, die von Politik oder Wirtschaft eingesetzt werden könnten, der muss nach dem gestrigen Börsentag von diesem Irrglauben kuriert sein. Der Dow ging mit einem Minus von 7,33 Prozent auf dem Stand von 8.579,19 Punkten aus dem Handel. Damit verlor er im letzten Jahr knapp 40 Prozent seines Wertes. Der Nikkei liegt aktuell (4:53)l um 10,56 Prozent tiefer als gestern. Das ist alles nicht wirklich dramatisch, weil die Börsenkurse ja mittlerweile kaum noch etwas über den Wert eines Unternehmens aussagen, wie auch die Währungskurse nichts mehr mit dem Wert einer Währung zu tun hat. Gerade gingen der US-Schuldenuhr die Stellen aus um die Schulden überhaupt noch darstellen zu können.

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