UPDATE: Ex-BND-Mann berichtete bereits vor 4 Jahren von Mossad-Operationen mit deutschen PĂ€ssen im Iran
Die Mossad-AffĂ€re um den Dubai-Mord hat offenbar eine lange Vorgeschichte. Laut einer ddp-Meldung vom Januar 2006 benutzte der israelische Auslandsgeheimdienst bereits damals IdentitĂ€ten von Deutschen – ohne deren Wissen. BenĂŒtzt wurden die Dokumente fĂŒr EinsĂ€tze im Iran, als Vorbereitung fĂŒr mögliche Luftangriffe auf die Islamische Republik. Zur VerfĂŒgung gestellt wurden dem Mossad die Dokumente demnach von der deutschen Auslandsspionage – dem BND. Internetzeitungen wie der „Kölner Stadtanzeiger“ (1) oder „Israswiss.net“ (2) berichten bereits vor 4 Jahren ĂŒber eine Meldung des Deutschen Depeschendienstes (ddp). Der Meldung zufolge hatte ein „ehemaliger leitender Mitarbeiter des BND gegenĂŒber ddp ausgesagt, dass der Bundesnachrichtendienst die israelische Auslandsspionage Mossad seit lĂ€ngerem mit deutschen Personalpapieren ausstattet. Diese beinhalteten IdentitĂ€ten von StaatsbĂŒrgern Deutschlands, von denen wahrscheinlich sei, dass sie das Land nie verlassen wĂŒrden. Die Betroffenen hĂ€tten laut der BND-Quelle von der „Zweitverwertung ihrer IdentitĂ€t keine Kenntnis.“
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