Gabriel schliesst SPD-Ministerpräsidentin Kraft aus: grosse Koalition in NRW und Bund

Der derzeitige SPD-Monarch Sigmar Gabriel hat eine SPD-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Nordrhein-Westfalen ausgeschlossen und JĂĽrgen RĂĽttgers (CDU) bereits jetzt ein weiteres Mal zum Ministerpräsidenten ernannt, diesmal in einer groĂźen Koalition. Des Weiteren hat Gabriel gestern abermals einen Bundeskanzler Gabriel verboten, in Berlin die nächste „grosse Koalition“ ausgerufen und Angela Merkel (CDU) fĂĽr die restlichen 3 Jahre zur Bundeskanzlerin ernannt. Um das zu verstehen, bedarf es offensichtlich, wieder einmal, einer Erläuterung durch Radio Utopie. Gestern erklärte der traditionell vor jeder Wahl bereits feststehende Vorsitzende der SPD, derzeit Sigmar Gabriel, er schliesse eine Regierungskoalition der SPD mit den GrĂĽnen und Linken in Nordrhein-Westfalen nach den Landtagswahlen am 9.Mai aus (1). Damit schloss er aus, dass die dortige Landesvorsitzende der SPD, Hannelore Kraft, zur Ministerpräsidentin gewählt werden kann; denn nur in einem BĂĽndnis mit BĂĽndnis 90/Die GrĂĽnen und der Partei-Linken könnte sie gewählt werden.

Arabische Liga warnt vor atomarer Bedrohung aus Israel

Eine Annäherung an die mutmassliche Atomwaffenentwicklungsmacht Iran und einen drüber für das durchgeknallte Regime Jerusalems. Der Mittlere Osten macht wieder einen etwas mehr Spass als sonst, also etwas. Auch der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan hielt gut mit. Auf dem 22.Gipfel der Arabischen Liga in der libyschen Stadt Sirte, bei dem 13 von 22 Mitgliedsstaaten teilnahmen, ging es heute hoch her. Es hatte etwas von einem Haufen betuchter Dornröschen mit Bart, denen sich nach 40 langen Jahren im Staubschlösschen irgendeine Wüstenprinzessin erbarmt hatte (könnte mir eigentlich auch mal passieren). Nun, in Jerusalem wurde man derweil wohl eher vom Elch geknutscht. Wenigstens etwas Europäisches. Harharhar.

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DIE GRIECHENLAND-KRISE (III): Das „nächste Lehman Brothers“ – die Entstaatlichung der Staaten

Ende Januar stand die Athener Pasok-Regierung vor einem TrĂĽmmerhaufen. Nachdem mitten in einem fĂĽr Griechenland enorm wichtigen Verkauf von Staatsanleihen am 25.Januar ĂĽberraschend einen Tag später mehrere brisante Berichte der „Financial Times“ aufgetaucht waren, hatte Griechenland dementiert Goldman Sachs mit einem Ausverkauf der National Bank of Greece (NBG) an China beauftragt zu haben. Nach dem Dementi des Goldman-China Deals durch die Athener Regierung fiel der Wert der griechischen Schuldscheine / Staatsanleihen an den Börsen dramatisch. Mit derem völlig ĂĽberzinsten Verkauf, der den griechischen Staat auf Jahre Milliarden kosten wĂĽrde, hatte die Athener Regierung vorher ausgerechnet die NBG beauftragt, ebenso jene Banken, welche systematisch von der Griechenland-Krise profitierten: Goldman Sachs, die Deutsche Bank, Morgan Stanley, Credit Suisse und die EFG Eurobank.