Umfrage: Zwei Drittel fĂĽr RĂĽckkehr der Soldaten aus Afghanistan

Eine Umfrage der „Bild“-Zeitung unter fast 280.000 Lesern ergibt: der Friedenswillen der Deutschen ist ungebrochen. Nur Aussenminister Guido Westerwelle hat da wohl irgendetwas nicht mitbekommen. Aussenminister Guido Westerwelle (FDP) wurde gestern von der „Bild“ (1) interviewt. Er wurde einer fĂĽr ihn sicherlich unangenehmen Umfrage konfrontiert: von 280.000 (potentiell eher wenig subversiven) Lesern der bekannten Morgen- und ToilettenlektĂĽre sprachen sich 66 Prozent fĂĽr eine RĂĽckkehr des deutschen Militärs aus dem 2001 eroberten Afghanistan aus. Angesprochen auf diese Forderung, nicht nur von zwei Drittel der „Bild“-Leser, sondern der ĂĽberwältigenden Mehrheit der Deutschen, antwortete Westerwelle:

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Wikileaks veröffentlicht Aufnahmen von Massaker des US-Militärs in Irak

Am 12.Juli 2007 schoss das US-Militär von Kampfhubschraubern ĂĽber Bagdad aus in eine Menschenmenge, die es fĂĽr „Aufständische“ hielt. Zwölf Menschen wurden ermordet, darunter zwei hoch angesehene Journalisten der Nachrichtenagentur „Reuters“, Saeed Chmagh und Namir Noor-Eldeen. Nach dem ersten Beschuss wurden herbei geeilte Helfer, die einen der verwundeten Journalisten bergen wollten, in einem zweiten Beschuss abgeschlachtet. „Schall und Rauch“, welches als erste Zeitung im deutschsprachigen Raum das Video brachte, ĂĽbersetzte:

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DGB: Ich weiss, was der letzte Sommer 2014 getan haben wird

Michael Sommer will vier weitere Jahre Vorsitzender des „Deutschen Gewerkschaftsbundes“ bleiben. Das wĂĽrde bedeuten, dass dieser bis dahin implodiert ist – ein potentieller GlĂĽcksfall fĂĽr die Republik, wenn man mal ein bisschen voraus denkt. Michael Sommer ist einer der flĂĽssigsten Heuchler der deutschen Politik. Er ist nämlich ĂĽberflĂĽssig.

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Karzai droht mit „Seitenwechsel“ und bezeichnet „Taliban“als mögliche „legitime Widerstandsbewegung“

Kracher aus Kabul: Der Präsident Afghanistans verlangt einen Stopp der Einmischung von UNO, EU und USA in die „inneren Angelegenheiten“ des seit 2001 von Nato-Truppen besetzten Landes. Die ganze Farce des seit ĂĽber acht Jahren systematisch eskalierten „zivil-militärischen Ansatzes“ steigert sich zum Exzess. Dass Deutschland nicht am Hindukusch verteidigt, sondern durch dir Berliner Kriegsparteien dort regiert wird, konnte in ĂĽber acht langen Jahren seit der Invasion Afghanistans jeder mitverfolgen. Nach den neuesten Krachern aus Kabul muss sich nun die Frage stellen: wird vielleicht der Hindukusch in Deutschland verteidigt? Sind vielleicht die ganzen Toten der letzten acht Jahre Krieg ohne Verteidigungsfall (fĂĽr Deutschland) einfach Opfer einer tragischen Verwechslung?

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