Spanien: Das „Tor der Sonne“ steht den Menschen offen

Auf dem „Puerta del Sol“, dem „Tor der Sonne“, versammeln sich in Spaniens Hauptstadt Madrid die Menschen. Wie die Ă„gypter auf ihrem „Platz der Befreiung“ von Kairo, dem Tahrir Platz, verlangen die Spanier, was ihnen in ihrer gesamten, Tausende Jahre alten Geschichte immer wieder verwehrt und zerschlagen worden ist: eine echte Demokratie.

Der Washingtoner Konsens ist gebrochen

Eine Analyse ĂĽber HintergrĂĽnde zum Fall Strauss-Kahn, zur vermeintlichen Schuldenkrise in den USA, das Scheitern der „Globalisierung“ und gänzlich neue Zeiten. Vorgestern besuchte Timothy F. Geithner den recht vornehmen Harvard Club of New York. Dort forderte der Finanzminister der USA den Gouverneursrat des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf, zu einer Sondersitzung zusammen zu treten und anstelle vom inhaftierten Dominique Strauss-Kahn einen neuen Managing Director zu wählen. Im typischen Amtszynismus verkĂĽndete Geithner zur Strauss-Kahn-Affäre (1): „Ich kann zur der Sache keinen Kommentar abgeben, aber (Strauss-Kahn) ist offensichtlich nicht in der Position den IWF zu leiten und es ist wichtig, dass das Board (Anm.: „Board of Governors“, Gouverneursrat) formell jemanden fĂĽr eine Interims-Periode an die Stelle setzt, der als Direktor („Managing Director„, IWF-Direktor) fungiert.“ Entgegen landläufiger Meinung ist die „Sonderorganisation“ der „Organisation der Vereinten Nationen“ (UNO) vor der UNO gegrĂĽndet worden. Die UNO Charta wurde am 26. Juni 1945 in San Francisco unterzeichnet. Der IWF dagegen entstand mit den Bretton-Woods-Verträgen am 22.Juli 1944 durch die 2.Weltkriegs-Alliierten von 44 Staaten unter der Leitung der USA, GroĂźbritanniens und Frankreichs. Witzigerweise schuf Bretton Woods auch die IBRD, die „International Bank for Reconstruction and Development“. Es gab da kĂĽrzlich einen Anlass, sich dessen mal wieder bewusst zu…

Baustopp selber machen: Aktionscamp gegen Programm „Stuttgart 21“

Erstes bundesweites Aktionscamp in Stuttgart mit bis zu 1.000 Aktiven. ParkschĂĽtzer laden zum Camp-Rundgang mit Pressegespräch. Die ParkschĂĽtzer Stuttgarts laden am am Freitag, 20. Mai 2011, um 12 Uhr im Kräutergarten Calendula, Storchshalde 200 in Stuttgart-MĂĽhlhausen mit ParkschĂĽtzer-Weckle und K21-Limo die Presse zum Gespräch ein. Wir zeigen das Camp-Gelände: 2 Zirkuszelte, eine groĂźe KĂĽche, das Zeltareal und das Gelände fĂĽr Aktionstrainings. Dabei erläutern wir das Aktionscamp sowie die 2-tägige Sitzblockade „Aus!Sitzen.“, die am 23. und 24. Mai auf einer S21-Baustelle statt finden wird.

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NYPD verlegt mal eben die Tatzeit, um Strauss-Kahn Alibi zu umgehen

Was fĂĽr eine Farce. Kaum vermelden die Anwälte des Noch-Vorsitzenden des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn habe kurz vor der mutmasslichen Tat mit seiner Tochter gegessen und sei dann mit ihr direkt zum Flughafen gefahren, schreibt das New Yorker Police Department in aller Seelenruhe die Tatzeit um. Statt 13 Uhr heisst es nun 12 Uhr. Ganz nebenbei. Im „Wall Street Journal“. (1)

Analyse zur Verhaftung von Strauss-Kahn und Staatskrisen im Euro-System

Nach Verhaftung von Strauss-Kahn in New York Beratung mit Merkel in Berlin am Sonntag geplatzt. Euro-Gruppe in BrĂĽssel tagt am Montag ohne IWF-Chef zu Griechenland und Portugal. Eine Analyse zur Situation im Euro-System Die Folgen der Festnahme von Dominique Strauss-Kahn, Präsident des „Internationalen Währungsfonds“ (IWF), sowie nebenberuflich Funktionär der französischen Verrätermaschine „Sozialistische Partei“ und deren designierter Präsidentschaftskandidat, sind noch nicht absehbar. Zuerst einmal platzte heute ein Treffen in Berlin mit Dr. Angela Merkel (1). Die Kanzlerin wollte sich mit Strauss-Kahn bezĂĽglich der (vom Bundestag bereits abgenickten) Auszahlung von 78 Milliarden Euro Steuergeldern an Besitzer von Schuldtiteln des Staates Portugal beraten.

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