Per Anhalter durch Europa oder der Grund warum ich auf der Welt bin

Milliarden. Billionen. Trillionste Euro-Rettungsgipfel. KanzlerInnen sausen an mir vorbei. An- und wieder abschwellende Wortfetzen. Irgendwo fliegt eine Kamera, an der sich jemand festhält und hinein redet. Rettungsschirme. Lauter Rettungsschirme um mich herum. Es schlägt mir den Mantel der Geschichte um die Ohren, so im Fahrtwind. Plötzlich stehen mir da diese Fragen vorm Gesicht.

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Tagesbericht Troja / Berlin. Bonus: Ein echter Knaller.

Wie es vielleicht dem einen oder anderen aufgefallen ist, herrscht hier in den letzten Tagen so ein bisschen Ruhe vor dem EU-Gipfel am Sonntag (23.) und dem Gipfel der Staats- und Parteichefs im Staaten- und Bankenbund „G20“ am 3. und 4. November 2011 in Cannes.

So ist das eben in der Schiessscharte. Da wartet man, in aller Ruhe.

Doch ein so unsagbar denkwürdiges Zitat eines planetar strahlenden Leuchtturms der Demokratie hat mich dazu bewegt, meine Ruhe vor den Gipfeln kurz zu beenden. Das ist Geschichte. Das ist historisch. Das ist einfach unfassbar. Oh diese Gnade, diese Deeeeemuuuuuuuuuuuut, die einen erfassen möge, bei solch hellem Glanz im Lande der Dichter und Denker.

Aber der Reihe nach, in zeitlicher Abfolge.

In Duisburg kratzen sie grade Sauerland vom Stuhl

Duisburg: Das von der Bevölkerung gegen alle Heuchler, Feiglinge und Nichtstuer in etablierten Parteien und Justiz erzwungene Abwahlverfahren gegen OberbĂĽrgermeister Adolf Sauerland kann nicht mehr verhindert werden. Die Initiative „Neuanfang fĂĽr Duisburg“ hat heute bei ihrer Pressekonferenz um 13 Uhr bekannt gegeben, daĂź sie statt der erforderlichen 55.000 ganze 79.149 Unterschriften gesammelt hat.

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G20-Finanzminister und Zentralbanker wollen Banken immer noch „angemessen kapitalisieren“

AuszĂĽge der an „Reuters“ weitergegebenen Erklärung der z.Z. in Paris tagenden Zentralbanker und Finanzminister aus Deutschland, USA, China, Japan, GroĂźbritannien, Frankreich, Russland, Italien, TĂĽrkei, Kanada, Mexiko, Brasilien, Argentinien, SĂĽdafrika, Saudi-Arabien, Indien, SĂĽdkorea, Australien, Indonesien, organisiert im Regierungs- und Bankenbund „G20“:

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Occupy Wall Street: Brookfield und Bloomberg geben nach – Zuccotti Park wird nicht geräumt

Die neue soziale Volksbewegung in der ältesten Republik der Welt hat in ihrem Streben nach Schaffung einer bislang fehlenden relevanten politischen Repräsentanz von ĂĽber 300 Millionen US-Amerikanern ein wichtiges Tauziehen gewonnen. Die in Kanada sitzende Kapitalgesellschaft Brookfield Properties, zu 50 % in EigentĂĽmerschaft der ebenfalls in Toronto sitzenden Kapitalgesellschaft Brookfield Asset Management und Besitzer des New Yorker Zuccotti Parks, wird New Yorks BĂĽrgermeister Michael Bloomberg und seine Polizei den Park nicht räumen lassen, sondern ein Arrangement mit den dort versammelten New Yorkern und Aktivisten von „Occupy Wall Street“ treffen. Dies gab New Yorks VizebĂĽrgermeister Cas Holloway bekannt, wenn auch nicht ĂĽber die Netzseite seiner eigenen New Yorker Stadtverwaltung, sondern ĂĽber den in den Niederlanden stationierten Informationsindustrie-Konzern BNO News.