Reuven Moskovitz: Pfingstbrief 8. Juni 2014

Ich kann die deutschen Wissenschaftler, Philosophen, Erzieher und hochkarätigen Theologen nicht verstehen, die sich wie die drei bekannten Affen benehmen: Nicht hören, nicht reden, nichts sagen, wenn es um Israels offensichtliche gefährliche Politik geht. Ja, manche der Theologen, einschließlich zweier Pfarrer in Nürnberg, unterstützen diese Politik und verunglimpfen zum Beispiel ehrliche Dokumentationen der Situation im Film „Wir weigern uns Feinde zu sein – Deutsche Jugendliche begegnen Israelis und Palästinensern“ als antisemitisch.

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„March against Monsanto“

Vom U.S. Kongress und Präsident Barack Obama wurde ein Gesetz verabschiedet, das es Monsanto ermöglicht, sich über gerichtlich angeordnete Verkaufsstopps ihres Saatguts hinwegzusetzen. Die FDA (Food and Drug Administration), zuständig für den Schutz der öffentlichen Gesundheit in den USA, besteht hauptsächlich aus ehemaligen Monsanto Führungskräften – ein Interessenkonflikt, der auch das Fehlen staatlich finanzierter Studien zu Langzeiteffekten von genetisch veränderten Lebensmitteln erklärt. Monsanto profitiert schon viel zu lange von staatlichen Subventionen und Vetternwirtschaft. Während Kleinbauern und Bio-Betriebe ums Überleben kämpfen, sichert sich Monsanto Patentrechte auf sämtliches genetisch modifiziertes Saatgut sowie den gesamten Prozess der Gentechnik und festigt so seine Monopolstellung als globaler Nahrungsmittel-Lieferant.

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