Iran: „Revolutionsgarden“ kommen wieder mal ihren rechtsradikalen Kumpanen in Washington und Jerusalem zu Hilfe
U.S. PrĂ€sident Joe Biden trifft Benjamin Netanjahu in Israel und Mahmoud Abbas im besetzten PalĂ€stina. Zeit fĂŒr die iranischen MilitĂ€rs, ebenfalls die Völker von Israel und PalĂ€stina zu bedrohen, zu verraten und zu verkaufen, wie alle anderen auch. Und das Volk von Iran natĂŒrlich gleich mit.
Bereits im MĂ€rz 2009 schrieb Radio Utopie ĂŒber den Oberkommandieren der Dummbeutel von „Revolutionsgarden“:
„Wer das Kunstwerk âPlanet der Affenâ gesehen hat, der kennt den âPlaneten der Menschenâ und weiss, welche Rolle Mohammad Ali Jafari darin spielt.“
Zum Abschluss eines MilitĂ€rmanövers mit den ĂŒblichen mutmaĂlichen Fotoshop-Langstreckenraketen konnte es seine Exzellenz Major-General Jafari, geĂŒbter Trampolin-Springer zu Teheran, samt seinem Untergebenen General Amir Ali Hajizadeh nun wieder mal nicht lassen ĂŒberaus mutig in den U.S.-PrĂ€sidentschaftswahlkampf einzugreifen, auch noch jedem Irren auĂer Donald Trump TrĂŒmpfe in die Hand zu geben, seinen rechtsradikalen Kumpanen zu Jerusalem bei ihren durchgeknallten Geldforderungen an den jĂ€mmerlichen Liberallalala von Onkel Schmoo im WeiĂen Haus zu Hilfe zu kommen, ganz Israel zu bedrohen und dafĂŒr ausgerechnet auch noch, in geĂŒbter HeimtĂŒcke, wieder einmal die PalĂ€stinenser und ihren Kampf um UnabhĂ€ngigkeit zu benutzen.
Press TV, das immer mehr zum gröĂenwahnsinnigen Pendant imperialistischer Einheitspresse im U.S.-Einflussbereich gerinnt, zitierte heute Jafari nach Abschluss des MilitĂ€rmanöver. Dieser verwies demnach darauf, dass PalĂ€stina in der Reichweite der im Manöver abgefeuerten Raketen Shahab und Qadr lĂ€ge.
Wie beruhigend fĂŒr die PalĂ€stinenser. Vor lauter Jubel wird man bei der Autonomiebehörde von Mahmud Abbas gar nicht mehr heraus kommen. Dieser bereitet rein zufĂ€llig demnĂ€chst U.S.-VizeprĂ€sisdent Joe Biden fĂŒr dessen ĂŒbliche leeren Versprechungen wenigstens einen groĂen Hofstaat, weil Abbas zu feige ist endlich die UnabhĂ€ngigkeit PalĂ€stinas auszurufen und sich stattdessen hinter jedem Wahnsinnigen mit Messer als „Martyrer“ verkriecht. SCHANDE! FEIGLINGE! BARBAREN!
Womit wir zu seiner Exzellenz General Amir Ali Hajizadeh kommen. Dieser ehrenwerte Kommandeur der „Revolutionsgarden“ erzĂ€hlte heute gegenĂŒber Reportern von Fars News:
„Iran hat Raketen gebaut, die Ziele in 2000 Kilometern Entfernung treffen können. Sie sind entworfen worden, um Israel aus einer solchen Distanz zu treffen“.
Gleichzeitig betonte General Hajizadeh, diese Raketen gehörten „Syrien, PalĂ€stina, Libanon, Irak“: Eine Einladung an jeden Kriegsgewinnler, ein heimtĂŒckischer BĂ€rendienst fĂŒr Alle in den betroffenen LĂ€ndern bzw Kriegsgebieten und geradezu eine Aufforderung an das U.S.-Imperium, seinen ĂŒber vierzehnjĂ€hrigen weltweiten Terrorkrieg nach 2 Millionen Toten nur ja nicht zu beenden.
U.S.-VizeprĂ€sident Biden wiederum schaffte es heute immerhin Abbas, eine der erbĂ€rmstlichen Figuren die die U.S.-Hegemonie je gesehen hat, fĂŒr dessen Weigerung selbst die minimalsten menschlichsten und zivilisatorischen Standards einzuhalten, zu kritisieren.
Was Biden natĂŒrlich nicht sagte, ist, dass es die U.S.-Regierung und die „EuropĂ€ische Union“ sind – SCHANDE! FEIGLINGE! BARBAREN! – die Abbas an der Leine und als abschreckendes Beispiel eines Untertanen und VerrĂ€ters halten, nur um allen PalĂ€stinensern zu zeigen, dass es absolut sinnlos ist nur ein Wort eines einzigen palĂ€stinensischen Vertreters oder der nicht minder erbĂ€rmlichen israelischen „Opposition“ (möge sie alle der Teufel holen!) zu glauben. Stattdessen setzt man in Washington darauf, die palĂ€stinensische Jugend regelrecht in den Wahnsinn zu treiben, um wiederum sie der Welt als abschreckendes Beispiel vorzufĂŒhren, als die ĂŒblichen, islamischen, arabischen Monster.
Das MilitĂ€r des divergenten Iran wiederum, der gerade mit sich selbst um die weitere Entwicklung seiner Gesellschaft ringt und die fortschrittlichen KrĂ€ften bei den jĂŒngsten Wahlen entscheidend gestĂ€rkt hat, trauert wohl um noch dem verpassten eigenen 11. September hinterher. Jeder Idiot, wenn auch kein „Linker“ heutztage, begreift, dass ein Angriff von auĂen nur die herrschenden, autoritĂ€ren und auf Krieg angewiesenen KrĂ€fte stĂ€rkt.
Jeder „Politiker“, jeder MilitĂ€r, jeder FunktionĂ€r ist zum Erbrechen, wo man nur hinschaut.
Fazit:
Im Westen nichts Neues.
(…)
30.12.2014 PalÀstina und die UnabhÀngigkeit: Eine unnötige Verzögerung
Es ist die alte Regel des Imperialismus und seiner sadistischen Handlanger: Wenn Du schon verloren hast, quatsch Deinen Gegner zu und organisiere, dass dieser sich selbst ermordet, ruiniert, zerstört, oder zumindest seine Chancen, Vorteile und Talente. Genau das geschieht seit Jahren mit den europÀischen Demokratien. Genau das geschieht heute Nacht im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen mit PalÀstina.
