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Stuttgart: Video von Festnahme des angeblich “schwer verletzten” Agent Provocateurs der Polizei
Programm "Stuttgart 21" (S21): Informationsindustrie und Polizei-Pressestellen lügen um die Wette
Von Daniel Neun | 21.Juni 2011
Programm “Stuttgart 21″ (S21): Informationsindustrie und Polizei-Pressestellen lügen um die Wette
Gestern besetzten rund 1000 Stuttgarter am alten Stuttgarter Hauptbahnhof das Baugelände des in Bundesbesitz befindlichen Staatskonzerns “Deutsche Bahn AG”, auf dem dieser derzeit im Rahmen des urbanen und verkehrsindustriellen Umbauprogramms “Stuttgart 21″ (S21) das sogenannte “Grundwassermanagement” betreibt, eine radikale Absenkung des Grundwassers unter Stuttgart. Der Staatskonzern führt, nach geltendem Baurecht, diese Baumaßnahmen illegal durch, da sich die von der Bahn AG selbst angezeigte Grundwasserentnahmemengen mehr als verdoppelt hat. Der Bundeskonzern verfügt somit über kein Baurecht mehr für den Planfeststellungsabschnitt 1.1.
In Folge der gestrigen Aktion zivilen Widerstands der Stuttgarter, bei der – in der Tat – vorher im Weg stehende Bauzäune beiseite geräumt wurden, tauchte Berichten zufolge in der Menge ein mit einer Schusswaffe ausgerüsteter Agent Provocateur und Zivilbeamter der Polizei auf. Aktivisten setzten den Mann fest und führten ihn aus der Menge.
Im Video gut erkennbar: der Agent Provocateur ist nicht äußerlich verletzt. Berufsbedingte schwere seelische Störungen können allerdings nicht ausgeschlossen werden.
Video Nr.1
Video Nr.2
Video Nr.3
Ergänzung 12.35 Uhr
Wie in unserem nun veröffentlichten Video Nr.1 gut zu erkennen ist, kam es am Rande der Menschenmenge zum Angriff einer einzelnen bewaffneten Person auf eine andere. Bereits ab Sekunde 6 der Filmaufnahme ist die im Hosenbund befindliche Schusswaffe des Angreifers zu erkennen. Bei dem bewaffneten Angreifer handelt es sich um einen einzelnen in zivil agierenden Agent Provocateur der Polizei.
Wie zu sehen ist, wird durch anwesende Personen der Agent Provocateur nicht verletzt oder attackiert, sondern in der konkreten Situation vor Ort die angegriffene Person durch Anwesende lediglich in Schutz genommen. Anschliessend entfernt sich der Zivilpolizist unbeschadet.
Hier setzt das (zuvor veröffentliche) Video Nr.2 ein: zwei bislang gänzlich unbeteiligte Personen nehmen den Agent Provocateur in Gewahrsam und halten ihn fest, offensichtlich um ihn nicht an seine Schusswaffe greifen zu lassen und führen ihn aus der Menschenmenge.
Ergänzung 13.10 Uhr
Video Nr.3: Der später durch die Polizeibehörden als “schwer verletzt” bezeichnete Agent Provocateur sitzt, abgeschirmt durch Kollegen, in einem Ambulanzwagen und telefoniert. Heute wird durch die üblichen Organe der Informationsindustrie behauptet, er läge immer noch im Krankenhaus. Zur Zeit versucht die Polizei die Staatsanwaltschaft Stuttgart dazu zu bewegen, Anklage zu erheben. Die Polizei selbst ermittelt wegen “Verdacht auf versuchten Totschlag“.
Dies dürfte eines der heroischten und erfolgversprechendsten Ermittlungsverfahren deutscher “Sicherheitsbehörden” seit dem Reichstagsbrand werden. Oder vielleicht doch nicht. Die Zeiten haben sich geändert.
In den verschiedenen Organen der Informationsindustrie tauchte heute immer wieder ein gleichlautender Satz auf:
“Ein Beamter wurde schwer verletzt, als er einen Demonstranten kontrollieren wollte, der zuvor eine Sachbeschädigung begangen haben soll.”
Wie sie sehen, ist das gelogen.
Das des Weiteren von der Polizei-Pressestelle angegebene “Knalltrauma” von acht Polizisten ist mit innerer Sicherheit untertrieben. Es handelt sich mutmasslich um sehr viel Opfer in Polizeikreisen. Allerdings nicht um Opfer eines von S21-Gegners geworfenen Böllers.
Ergänzung 13.43 Uhr
Hier der entsprechende Filmbeweis. Sämtliche uniformierten / un-informierten Kräfte stehen weitab des, zugegebenermaßen, unnötigen und lästigen Böllers (immer weglassen, sowas).
Video Nr.4
Wie die Parkschützer in einer Pressemitteilung heute noch einmal feststellten (und Tausende Zuschauer von Radio Utopie live vom Gelände aus in einer TV-Übertragung mitverfolgen konnten), verlief die Besetzung friedlich und fröhlich. Auch seitens der eingesetzten regulären Polizei kam es zu keinen bislang bekannten Ausschreitungen.
Unterdessen hat heute der baden-württembergische Landesverband des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND) beim Verwaltungsgericht Stuttgart eine einstweilige Anordnung gegen das Eisenbahn-Bundesamt beantragt, mit dem Ziel des sofortigen Baustopps von S21.
Unser Bericht vom gestrigen Abend: “ALARM IN STUTTGART: Polizei sperrt Grundwassermanagement und Südflügel des alten Hauptbahnhofs weiträumig ab”
Bleiben Sie uns gewogen.
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(…)
Artikel zum Thema:
24.03.2011 Erinnerung zur Landtagswahl in Baden-Württemberg: Video-Dokumentation zum Schwarzen Donnerstag
12.10.2010: 30.September: Polizei-Prügeleinheit attackierte zuvor in Zivil Schüler
letzte Ergänzung: 18.23 Uhr
Topics: Aktuelle Nachrichten, Dokumentationen, Politik | 24 Kommentare »
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21.Juni 2011 at 10:42
[...] http://www.radio-utopie.de/2011/06/21/stuttgart-video-von-festnahme-des-angeblich-schwer-verletzten-… [...]
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21.Juni 2011 at 11:10
[...] BUND reicht Eilantrag für Baustopp von Stuttgart 21 ein Radio Utopie: Video von Festnahme des angeblich “schwer verletzten” Agent Provocateurs der Polizei dapd: "Stuttgart 21"-Gegner wollen keine Chaoten sein Hamburger Abendblatt: Umweltschützer wollen [...]
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21.Juni 2011 at 14:18
Im obersten Video bei 0:27: Hat der Glatzkopf da einen kleinen Stecker im Ohr oder was? ich kanns nicht erkennen (hab nicht so ne tolle Auflösung bei meinem alten Laptop).
Ansonsten: Wenn da einer prügelnd mit Knarre durch die Gegend läuft, hat jeder Bürger das Recht, den vorläufig festzunehmen (§ 127 Abs. I StPO). Aber das Wissen die imperialen Medien natürlich nicht.
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21.Juni 2011 at 14:26
Und ja: Das Knalltrauma-Video ist mein favorite!!
Denn ab 0:35 achte man mal auf die beiden Polizisten im Hintergrund. Erst guckt der hintere auf seine Armbanduhr, dann guckt der neben im etwas weiter vorne stehende auch auf seine Armbanduhr. Dann hält er sich die Ohren zu. Dann macht es kawumm.
Ein Schelm der Blödheit dabei denkt.
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21.Juni 2011 at 15:10
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21.Juni 2011 at 15:11
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21.Juni 2011 at 15:16
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21.Juni 2011 at 15:37
ich erinnere mich an ein anderes video vor längerer zeit, wo ein ähnlicher böller bei einer s21-demo von agent provocateurs gezündet wurde und zufällig ein demo-teilnhemer die werfer filmen konnte.
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21.Juni 2011 at 18:11
Netter Versuch – “StarAnime”: Weil man auf deinem Filmschnipsel absolut nichts erkennen kann, musst du im Text was dazu behaupten. Und das Zensur-Krakeele gleich verrät dich dann endgültig. Wenn sich hier jemand schäme sollte, dann du. Vielleicht erklärst du uns ja mal, wer der Glatzkopf eigentlich ist. Bist du das oder einer deiner Kollegen? Dann kannst du uns sicher auch erklären, wie man mit ‘schwersten Gesichts- und Kopfverletzungen’ grinsend in einem Bully sitzen und telefonieren kann. Ich bin wirklich gespannt.
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21.Juni 2011 at 18:23
Anmerkung für alle unabhängigen Medien und Leser, die den Artikel übernommen oder abgespeichert haben:
letzte Ergänzung und Korrektur war um 18.23 Uhr, nach Möglichkeit übernehmen.
21.Juni 2011 at 20:17
§ 127 (1) StPO greift hier nicht!
Denn diese (…) kriminelle Glatze war bestimmt in dem von seinen nichts ahnenden Gegnern freilich bezahlten “Dienst” gegen ihre Grundrechte, beschäftigt und daher, im Gegensatz zu jenen, zum Tragen einer Waffe berechtigt. Bei einer Festnahme hätte er ohnehin seinen Kollegen “ausgeliefert” werden müssen.
Erinnert sich noch, um nur ein Beispiel zu nennen, irgendjemand an das Celler Loch?
Geschichte hat tatsächlich einen sich wiederholenden, mörderischen Humor!
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21.Juni 2011 at 20:38
In dem Video Stuttgart21 – “Knalltrauma durch Böllerexplosion…”
Ab 0:28 läuft ein Mann mit Glatze durch das Bild. Versucht mal rauszuhören was er dort spricht. Für mich sieht es so aus als ob er beim vorbeigehen seinen Kopf zu dem einen Polizisten nickt und agt: “Jetzt kommt der Bumm.”
Vorher höre ich das hier raus:
…ja, aber aber hinten ist ja ehe nicht abgesichert. … da sind noch paar andere.. ja gut die sind jetzt gerede zusammen…(unverständlich)…Jetzt kommt der Bumm.
Hat jemand die Möglichkeit diese Stimme raus zu filtern?
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21.Juni 2011 at 23:10
Sie versuchen dieses Projekt mit allen Mitteln durchzuboxen. Aber warum frage ich mich?
Was steckt wirklich dahinter? Wenn hier so ein stinknormales Bauprojekt durchgezogen werden soll greift man doch nicht zu der Provokateurkeule oder?
Irgendwas stinkt dabei echt zum Himmel und das es einfach nur um das Geld geht was der Baustopp frisst kann ich mir auch nicht vorstellen.
Den Bonzen kann das doch wurscht sein was des kostet. Kohle haben da doch alle beteiligten genug.
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22.Juni 2011 at 00:05
Jetzt war ich gerade nochmal bei der Kommentarfunktion zu dem Video (das gleiche wie oben, aber von einem anderen YT-User eingestellt) und siehe da:
eine Flut von beleidigenden und sinnlosen Kommentaren hat das Video erreicht!
Ein kurzer Blick auf das Hass-Portal PI-News hat meine Vermutung bestätigt und zwar dass der ganze braune Mob jetzt für ein paar Stunden auf youtube wütend.
Wenn ich mir die Bewertungen hier so anschaue hat sich der ein oder andere Hirntote wohl auch auf Radio-Utopie verlaufen
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22.Juni 2011 at 04:27
[...] besetzte S21-Baustelle Schwäbische Post: Spurensicherung nach den Ausschreitungen Radio Utopie: Video von Festnahme des angeblich “schwer verletzten” Agent Provocateurs der Polizei dapd: “Stuttgart 21″-Gegner wollen keine Chaoten sein Hamburger Abendblatt: [...]
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22.Juni 2011 at 08:31
Ergänzung zum Video 3: Der Mann sitzt zwar in einem Krankenwagen, er wurde aber weder ausführlich befragt noch erkennbar medizinisch behandelt, sondern durfte erst in Ruhe telefonieren. Außerdem, wenn er der „schwer“ Verletzte sein soll: Das Katharinenhospital ist bei Blaulichtfahrt nur 1 Minute entfernt – es schien aber nach meiner Beobachtung keine Behandlung notwendig zu sein.
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22.Juni 2011 at 09:02
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22.Juni 2011 at 15:11
[...] Stuttgarts Polizei und ihr Präsident Thomas Züfle hatten nach dem peinlichen Auffliegen des mit einer Schusswaffe ausgerüsteten Polizei-Agenten versucht, das für sie Beste aus dem gescheiterten Komplott gegen den friedlichen, aber umso entschlosseneren Widerstand in Stuttgart gegen das S21-Programm heraus zu holen. Polizeipräsident Thomas Züfle und die Stuttgarter Polizeibehörden behaupteten u.a., der eingesetzte Agent Provocateur habe einen Demonstranten wegen Sachbeschädigungen “kontrollieren” wollen und sei bei seiner Festnahme durch S21-Aktivisten “zusammengeschlagen” und “schwer verletzt” worden, u.a. am Hals und im Gesicht. Das war gelogen. (Stuttgart: Video von Festnahme des angeblich “schwer verletzten” Agent Provocateurs der Polizei) [...]
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22.Juni 2011 at 15:48
So richtig ich finde, dass hier auch von unten aufgeklärt wird und man sich gegen Gewalt ausspricht. Aber man müsste nicht zwangsweise immer auf dieses Anti-Gewalt-Ding so krass reinfallen.
Was erwartet den die Politik von einem mit unendlich finanziellen Mitteln besetzten Volk, wenn es pausenlos hinters Licht geführt und nicht wirklich angehört wird? Diese Frage darf auch langsam gestellt werden.
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22.Juni 2011 at 22:13
Staatsanwaltschaft bestätigt: Die gefilmte Glatze ist der angebliche ‘Schwerstverletzte’:
http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2011/06/verletzt/#c1742
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23.Juni 2011 at 11:03
Wurde eigentlich von irgendwem bestätigt, dass es sich bei der hier gezeigten Person um denjenigen Zivilpolizisten handelt, der schwer verletzt worden sein soll? Besteht nicht die Möglichkeit, dass es sich um zwei verschiedene Fälle handelt?
Diese Frage muss doch, im Sinne einer sachlichen Aufklärung des Vorfalles, erlaubt sein…
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25.Juni 2011 at 02:03
[...] Maßnahme und ihrer Begründung abgesehen: Als „versuchter Totschlag eines Polizisten“ geht derzeit eine ganze Menge durch. Zum Vergleich vergegenwärtigen wir uns nochmal den bisherigen Aufwand zur Aufklärung der [...]
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26.Juni 2011 at 12:46
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26.Juni 2011 at 16:32
nun richtig journalistisch unterwegs sind sie aber auch nicht, er sollte im Gesicht und am Hals schwer verletzt wurden sein, da hat er aber bekanntlich keine Kleidung getragen.
…und wer jemanden Festnehmen will, sollte zumindest mal versuchen selbst auf den Beinen zu bleiben, wer allerdings wie ein Trunkenbold auf andere losgeht, muss sich nicht wundern wenn er zu Boden geht, auch ohne geschlagen wurden zu sein.
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