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Iran Situation: USA drohen China mit einer Menge Probleme wegen Verweigerung der Sanktionen

Von petrapez | 30.Januar 2010

“Chinese, du bekommst eine Menge Probleme mit uns, wenn du nicht spurst!” Nennt man das nicht in Kreisen, die nicht zum diplomatischen Corps gehören, schlicht und einfach “Erpressung”?

US-Aussenministerin setzte China unter Druck – weil das asiatische Land lieber Handel treiben will anstatt sich an den hegemonialen Handlungen zu beteiligen, die die USA den Staaten vorzuschreiben belieben und die in den meisten Fällen mit militärischen Einsätzen unterstrichen wird.

Am Freitag, den 29.Januar, verlor die US-Aussenministerin Hillary Clinton schon wieder ihre Contenance. Das scheint ihr in letzter Zeit in immer kürzeren Zeitabständen zu passieren (4) und ist im Prinzip als ein überaus positives Zeichen anzusehen. Es zeigt, dass die Vereinigten Staaten ihre führende Rolle verloren zu haben scheinen und nur noch auf ausgesprochen undiplomatische Weise zu Reaktionen fähig sind.

Die USA mussten in den letzten Monaten auf dem politischen Parkett eine Niederlage nach der anderen hinnehmen, Beispiele sind der vergebliche Auftritt des US-Präsidenten zur Klimakonferenz in Kopenhagen, sein Fliehen vor der Öffentlichkeit in Oslo zur Preisverleihung des Nobel-Preises (6), (7) oder auch die Zurückweisung der Regierung des Jemen, der einer Stationierung von US-Soldaten auf seinem Territorium eine Absage erteilte. (5) Auch die pakistanische Armee weigerte sich, eine neue Offensive gegen die Grenzgebiete zu starten (8) und Bürger mit US-Pass müssen mittlerweise sehr, sehr lange warten, um ein Einreise-Visum nach Pakistan zu erhalten. (9)

Es gibt noch Dutzende weiterer internationaler Vorkommnisse, die zeigen, dass die USA so nicht mehr lange den Wild-West-Sheriff trotz der vielen Sterne in der Flagge und Nationalhymne The Star-Spangled Banner spielen werden, der Zerfall ist zu offensichtlich.

Der Dollar ist auch nicht mehr das, was er einst war, oder vielmehr zu sein schien. Einige Länder beginnen, in ihren eigenen Währungen untereinander Handel zu treiben.

In dieser Situation drohte die US-Aussenministerin in ungewöhnlich krassen Bemerkungen der Regierung in Peking, hiess es.

Nach einem Medienbericht ging es um die verschärften Sanktionen gegen den Iran. Clinton hätte in Paris vor einem Publikum von Militärexperten und Offizieren an der Ecole Militaire gesagt, dass sie es verstehen würde, dass China nicht bereit ist, neue Sanktionen gegen Iran als seinen grössten Erdöl-Lieferanten des Landes zu verhängen. Sie warnte China aber vor “langfristigen Auswirkungen”, wenn der Iran sein Atomprogramm nicht beendet.

“Wir verstehen, dass es jetzt für Sie kontraproduktiv zu sein scheint, ein Land, von dem Sie so viel von den natürlichen Ressourcen für Ihre wachsende Wirtschaft brauchen, mit Sanktionen zu belegen. Aber denken Sie über die längerfristigen Auswirkungen nach.”

Clinton sagte, von nun an wird China “viel Druck” zu spüren bekommen, der die US-Kampagne begleiten wird. (1)

“Da wir uns von unserem Ziel wegbewegen und nicht das erwünschte Ergebnis erhalten haben, dass wir mit Engagement verfolgen und so der Druck und die Verhängung der Sanktionen in die Länge gezogen werden, wird von nun an China unter grossem Druck die destabilisierende Wirkung erkennen, die ein atomar bewaffneter Iran im Persischen Golf bedeuten und von dem Sie einen erheblichen Anteil ihrer Öllieferungen erhalten.”

Russland und China forderten Geduld und Zurückhaltung im Umgang mit dem Iran über dessen Atomprogramm. Auf die UN-Sicherheitratssitzung in New York schickte China einen nicht beschlussfähigen Beamten, so dass keine neuen Sanktionen gegen den Iran verabschiedet werden konnten. (10)

Erst am Donnerstag, den 28.Januar liess sich China in dieser Frage nicht erweichen und blieb fest in seinem Standpunkt, als Clinton mit dem chinesischen Aussenminister Yang Jiechi zusammengetroffen war.

Am 28.Januar berichtete die Süddeutsche Zeitung, dass Hillary Clinton das sinkende Boot der US-Regierung, das der Kapitän sehenden Auges in das Unglück steuert, verlassen wird und dafür einen Termin nannte.

Im Falle der Wiederwahl Obamas zum US-Präsidenten (die immer mehr in weite Ferne zu rücken scheint) möchte sie nicht mehr in einer vollen zweiten Amtszeit als amerikanische Aussenministerin zur Verfügung stehen und ins Privatleben zurückkehren. (2)

“Es ist ein ‘Rund-um-die-Uhr-Job’ und ich wäre sehr glücklich, ihn zu einem gewissen Zeitpunkt an jemand anderen abzugeben. Und vielleicht will ich ein bisschen reisen, aber auf eine andere Art und Weise als jetzt, wenn ein paar hundert Menschen mitkommen.”

Wozu sollte China den USA nachgeben? Am gleichen Tag verkündete das Pentagon eine Waffenlieferung von mehr als 6 Milliarden Dollar an Taiwan, das die chinesische Regierung als abtrünnige Provinz betrachtet. Das 6 Milliarden-Paket, das zu erwarten war, enthält keine F-16 Kampfflugzeuge, um die sich Taiwan bemüht hatte. Im Rahmen der offiziell angekündigten Transaktion wird Taiwan 60 Black Hawk Helikopter, mehr als 100 Patriot-Raketen, zwei Minenjagd-Schiffe und andere Gegenstände kaufen.

US-Regierungsvertreter hätten gesagt, China solle nicht böse darüber sein, wenn neue Waffen in die Insel gepumpt würden, berichtete die Los Angeles Times am Freitag. (3)

Leben wir hier noch in einer normalen Welt oder nicht vielmehr in einer von Irren regierten und lassen das alles so geschehen, ohne Widerspruch?

Deutschland hat sich auf eine gefährliche Reise begeben, auf der die Verantwortlichen in der Regierung diesen Grössenwahn unterstützen und unser Land in den Abgrund ziehen, in dem die Vereinigten Staaten von Amerika gerade ganz tief versinken.

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12.01.2010 Geplatzte Jemen-Intervention: Strategischer Flop der USA
09.01.2010 US-Regierung: Rüstungsgeschäfte in Asien haben Vorrang
12.12.2009 USA flippt aus
10.12.2009 Obama meidet die Tafel des Königlichen Hofs in Oslo
05.12.2009 Obama flieht die internationale Presse in Oslo

Quelle:
(1) http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=117373&sectionid=351020104
(2) http://www.sueddeutsche.de/politik/323/501577/text/
(3) http://www.latimes.com/news/nation-and-world/la-fg-clinton-iran-china30-2010jan30,0,5801660.story
(4) http://www.radio-utopie.de/2009/12/12/usa-flippt-aus/
(5) http://www.radio-utopie.de/2010/01/12/geplatzte-jemen-intervention-strategischer-flop-der-usa/
(6) http://www.radio-utopie.de/2009/12/10/obama-meidet-die-tafel-des-koniglichen-hofs-in-oslo/
(7) http://www.radio-utopie.de/2009/12/05/obama-flieht-die-internationale-presse-in-oslo/
(8) http://www.radio-utopie.de/2010/01/22/pakistan-armee-verweigert-befehle-der-us-regierung/
(9) http://www.radio-utopie.de/2009/12/18/exponentielles-wachstum-der-amis-in-pakistan/
(10) http://www.radio-utopie.de/2010/01/17/iran-situation-sechser-runde-ohne-kompetenzen-hielt-krisensitzung-in-new-york/

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Topics: Militär und Krieg | 14 Kommentare »

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14 Kommentare to “Iran Situation: USA drohen China mit einer Menge Probleme wegen Verweigerung der Sanktionen”

  1. Realist meint:
    30.Januar 2010 at 08:49

    Umgedreht wird ein Schuh draus. China entscheiddet über das Schicksal der USA, da es ne Menge Dollarreserven hat.

    Die Amerikaner spuren schon eher. Aber nicht offiziell natürlich. Man muss das Gesicht wahren.

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  2. Vertrauen meint:
    30.Januar 2010 at 10:49

    “Es zeigt, dass die Vereinigten Staaten ihre führende Rolle verloren zu haben scheinen…”

    Eine Rolle die sie nie hatten.

    “Leben wir hier noch in einer normalen Welt oder nicht vielmehr in einer von Irren regierten und lassen das alles so geschehen, ohne Widerspruch?”

    Diese Welt war noch nie anders, nur arbeiten die Verbrecher in dieser Zeit offen, weil die Gleichgültigkeit der Westlichen Bevölkerung einen Punkt erreicht hat, den nicht mal ein Raubtier gegenüber einem Menschen erreichen könnte.

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  3. Larry meint:
    30.Januar 2010 at 11:16

    …und China zittert wohl jetzt wie Aestenlaub , und wird sich den Forderungen der USA beugen.
    Wer glaubt wird selig…

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  4. goldman meint:
    30.Januar 2010 at 12:17

    “Metalle seltener Erden stellen einen weitaus größeren Wirtschaftsfaktor dar als die meisten Menschen sich das vorstellen können. Denn sie werden nahezu überall benötigt, in jeder Spitzentechnologie, aber auch bei der Gewinnung alternativer Energien und ihrer Nutzung. (…) Windturbinen, energiesparende Glühlampen und die Batterien der Hybridautos können nur mit ihrer Hilfe funktionieren.

    Etwa 97 Prozent der weltweiten Vorräte dieser Metalle stammen aus Minen in China. (…)

    Sollte China tatsächlich seine Exporte einstellen, so wären die Industrien der westlichen Welt von einem regelrechten Zusammenbruch bedroht. (…) Ohne die Verfügbarkeit der dringend benötigten Metalle seltener Erden würden die meisten Produktionsprozesse zum Stillstand kommen.

    Es wird keine Computer mehr geben, keine Elektrogeräte und keine Maschinen für die Landwirtschaft. Elektronikartikel verschwinden aus den Regalen. (…) ohne seltene Metalle seltener Erden gäbe es zum Bespiel auch keine i-Phones, keine Glasfaserkabel, keine Röntgengeräte, keine Autoradios und keine High-Tech-Systeme zur Fernsteuerung von Flugkörpern für das Militär. Doch es kommt noch schlimmer: Es gäbe auch keine einzigen elektronischen Motor! Unsere Zivilisation käme komplett zum Stillstand und zum Erliegen.

    Die Nachfrage stieg alle in den letzten Jahren von 40.000 Tonnen auf 120.000 Tonnen. China hat bereits damit begonnen, seine Exporte zu reduzieren. So werden im Moment nur noch 30.000 Tonnen exportiert, und damit kann nicht einmal ein Viertel des weltweiten Bedarfs gedeckt werden.”
    http://www.europnews.de/2010-01-28-die-metallkrise-eine-bedrohung-fur-die-komplette-zivilisation.html

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  5. Helga meint:
    30.Januar 2010 at 14:06

    Aha, Mrs. Clinton soll von einer VOLLEN ZWEITEN AmtsZeit gesprochen haben :O – ? Die Betonung ist interessant. Noch drei Jahre bis Ende dieser Amtszeit …

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  6. Perverse WUCHERNDE Banker meint:
    30.Januar 2010 at 14:12

    Über die Feinheiten der “Errichtung” der privaten Federal Pervers Bank war Hillary wohl schon seit langem informiert.

    Aber das diese Topkriminellen ABSOLUT VOR NICHTS zurück schrecken, wird ihr wohl langsam auch unheimlich.

    Die Kreatur von Jeckyll Island ist sehr berechenbar.

    Zu NICHTS zu gebrauchen.
    Zu ALLEM fähig.

    Für die Wiederwahl Shalom Bernankes konnten diesmal allerdings nur 70 Abgeordnete bestochen werden.

    Bei Grünspahn waren es noch regelmässig mehr.

    China und Russland durchschauen die Perversität.
    Und das ist gut so.

    Es wird Zeit, daß immer mehr Deutsche diese Kreatur von Jeckyll Island durchschauen.

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  7. Rudi Leuchtenbrink meint:
    30.Januar 2010 at 14:18

    “Deutschland hat sich auf eine gefährliche Reise begeben, auf der die Verantwortlichen in der Regierung diesen Grössenwahn unterstützen und unser Land in den Abgrund ziehen,”

    Das machen wir doch schon seit zwei Weltkriegen.
    B.Brecht schrieb einmal

    Das große Karthago führte drei Kriege,
    nach dem ersten war es noch mächtig,
    nach dem zweiten noch bewohnbar
    nach dem Dritten nicht mehr auffindbar,

    Mit den Waffen an Taiwan hat die US Regierung die Chinesen in die vorteilhafte Lage gebracht, alle Iran Sanktionen abzuschmettern.Wir reiten immer auf dem Holocoust herum, vergessen aber welches Leid deutsche Truppen über die Chinesen gebracht haben. Ich denke Asiaten haben ein gutes Langzeitgedächtnis und der Umgang mit Verlierern der geschichte ist da besonders ruppig.

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  8. Larry meint:
    30.Januar 2010 at 17:54

    Am amerikanischen Wesen soll die Welt gefaelligst genesen.
    Die Weltarroganz / Ignoranz sagt , dass die Welt einzig und allein am westlichen Wesen genesen kann und ist in diese Idee so pervers vernarrt , dass man den Untergang des gesamten Weltsystems in Kauf nimmt , um partout nicht andere Modelle zuzulassen. Jeder Versuch wird im Keim erstickt.
    Jetzt hat man auch noch China voll im Visier und man muss sich den Tibet und Iinternetzensur und Niedrig Yuan Mist tagtaeglich anhoeren ( Titel in der zeitonline ” So nicht China ” ……, wie tief kann man nur sinken.

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  9. fariborsm meint:
    30.Januar 2010 at 20:47

    USA drohen China? Deswegen also hat der chinese ab sofort alle militärische Beziehungen zu amis, einst der stärkste Staat in der welt, eins unser stärkster Herr und Gebieter für uns hier unten Verbundeter für unseren Oberen befehlhaber abgebrochen? kann das so sein? offenbar sind an diesen allen die Mullahs schuld. Die 70 Millionen Fanatiker daunten am Persergolg. sie scheinen gar nicht beizukommen zu sein. die triffts Du nie alleine, immer zusammen immer zusammmen. Sonst hätte der Ami sie längst abgesetzt und einen neun SCHAHINSCHAH, König der Könige ariamehr, Licht der Aria dort, also in Mullah-Staat, eingesetzt und das land längst wieder verdemokratisiert. aber so?

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  10. goldman meint:
    31.Januar 2010 at 15:08

    “Innerhalb der letzten 10 Jahre stieg die globale Nachfrage nach Seltenen Metallen von 40.000 auf 120.000 Tonnen jährlich. Im gleichen Zeitraum schränkte China jedoch seine jährlichen Exporte von 48.500 auf 31.300 Tonnen ein. Das heißt im Klartext, dass schon jetzt die Seltenen Metalle außerhalb Chinas knapp werden.

    China nimmt nun zum Einen natürlich Rücksicht auf die eigene Wirtschaft, die im Bereich High-Tech beziehungsweise erneuerbare Energien möglichst schnell an die Weltspitze gebracht werden soll. Zum Anderen könnte man quasi im Vorübergehen gleichzeitig die anderen Nationen etwas ausbremsen. Deshalb wurde nun beschlossen, für die nächsten 6 Jahre die jährliche Exportmenge an Seltenen Metallen auf maximal 35.000 Tonnen zu begrenzen. Mit diesen 35.000 Tonnen könnte nach heutigem Stand gerade einmal der Bedarf Japans gedeckt werden. Von den USA und Europa ganz zu schweigen …

    Sie haben sicherlich den Ausdruck “nach heutigem Stand” bemerkt. Denn allein auf Grund der immer schneller steigenden Bereitschaft vieler Länder in erneuerbare Energiequellen zu investieren, gehen Experten davon aus, dass sich die globale Nachfrage nach Seltenen Metallen von jetzt 120.000 auf 200.000 Tonnen im Jahre 2014 steigern wird. 2014! – Das wären gerade einmal 4 Jahre!!!

    Eine Abmilderung dieses Szenarios ist aktuell nicht in Sicht. (…) Erste spürbare Auswirkungen dieses Kampfs um die Seltenen Metalle dürften wir schon in den nächsten 12 bis 14 Monaten zu spüren bekommen, nämlich dann, wenn auf Grund der nun stark ansteigenden Nachfrage die Preise für die jeweiligen Endprodukte zu steigen beginnen.

    Ein Arrangement zwischen China und der restlichen Welt, mehr REEs zu exportieren dürfte nicht allzu wahrscheinlich sein oder eben nur für hohe Gegenleistungen……….”
    http://www.rohstoff-welt.de/news/artikel.php?sid=16884

    Ach ja, US-Führer und so …. “Wenn man einen Menschen richtig beurteilen will, so frage man sich immer: “Möchtest du den zum Vorgesetzten haben?” Kurt Tucholsky

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  11. goldman meint:
    31.Januar 2010 at 15:13

    “Das zum US-Innenministerium gehörende Geological Survey habe zuletzt gewarnt, dass die USA noch vor zehn Jahren ihren Bedarf an seltenen Erden selbst hätten decken können, nun aber von Importen aus China abhängig seien.

    Viele Vorkommen seltener Metalle würden in geopolitisch instabilen Regionen lagern oder seien zumindest auf bestimmte Regionen oder Staaten beschränkt. Große Lagerstätten an Rohstoffen – wie z. B. Tantal – befänden sich im Kongo , das sich im Bürgerkrieg befinde. Kobalt, Koltan oder Wolfram würden vor allem in Russland, China und Zentralafrika vorkommen.

    China kontrolliere z. B. 97% des seltenen Neodyms, das für Magneten in den Motoren von Elektroautos unentbehrlich sei. Peking habe Exportbeschränkungen dafür erlassen, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu sichern.

    Zudem habe China die seit Ausbruch der Finanzkrise deutlich gesunkenen Rohstoffpreise aktiv für Unternehmensübernahmen und neue Rohstoffverträge genutzt. So habe das chinesische Staatsunternehmen CNMC die Mehrheit an der australischen Lynas Corporation gekauft. Lynas sei nach eigenen Angaben der Weltmarktführer für so genannte seltene Erden.”
    http://www.fondscheck.de/artikel/analysen-Branchen-1962437.html

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  12. goldman meint:
    31.Januar 2010 at 15:18

    “Wie sehr Engpässe bei der Belieferung mit seltenen Metallen Japans Wirtschaft treffen würden, zeigen einige Zahlen. Der Inlandsmarkt für Werkstoffe aus seltenen Metallen (beispielsweise magnetische Materialien, Werkstoffe für Batterien und die Halbleiterindustrie) hatte 2007 ein Volumen von 3,3 Bill. Yen (24,7 Mrd. Euro; 1 Euro = rund 134 Yen). Mit einem Anteil von 86% war Japan weltweit größter Verbraucher von Indium, das unter anderem für die Herstellung von Flüssigkristallbildschirmen genutzt wird. Auch als Abnehmer von Kobalt rangierte das Land ganz vorn.

    Letztlich hängt die zukünftige wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Japans, insbesondere der Schlüsselsektoren Kfz-Industrie, Unterhaltungselektronik sowie Handy- oder Computerbranche, von einer stabilen Belieferung mit diesen Rohstoffen ab. Als problematisch betrachtet die japanische Seite, dass das eigene Land vor allem Seltenerdmetalle fast vollständig aus der VR China bezieht.”
    http://www.gtai.de/DE/Content/__SharedDocs/Links-Einzeldokumente-Datenbanken/fachdokument.html?fIdent=MKT200908218000

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  13. goldman meint:
    31.Januar 2010 at 15:41

    “Deng Xiaoping sagte schon 1992, dass China die neue Opec für Seltene Erden wird – und genau dies ist jetzt Realität”, sagt Jack Lifton, ein unabhängiger Experte für strategisch relevante Rohstoffe aus Detroit.

    Nach seiner Einschätzung arbeitet China massiv daran, seinen High-Tech Industrien mit Hilfe der eigenen Vorkommen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen “den der Rest der Welt kaum wird schlagen können.” (…)

    Experten für seltene Metalle wie Lorenz Erdmann vom Berliner Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung rechnen daher mit Engpässen, beispielsweise in der für Deutschland so wichtigen Automobilbranche: „Das von den Herstellern von Elektroantrieben dringend benötigte Metall Neodym wird im Jahr 2030 rund 3,8 mal mehr nachgefragt sein als es die Minenproduktion heute hergibt.“
    http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/die-neue-rohstoff-opec-414796/2/

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  14. Tweets die Iran Situation: USA drohen China mit einer Menge Probleme wegen Verweigerung der Sanktionen | Radio Utopie erwähnt -- Topsy.com meint:
    1.Februar 2010 at 06:24

    [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Omid Hashemi, CONTRACOMA, CONTRACOMA, Net News Global, silent disco und anderen erwähnt. silent disco sagte: Iran Situation: USA drohen China mit einer Menge Probleme wegen …: De.rian.r… 30. Jan 20:20. Update für Debian GNU/ http://url4.eu/1H9eD [...]

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