Dennoch, so mag man sagen, warum so viel Luft auf Assange verschwenden, wenn unzĂ€hlige andere weltweit gefoltert werden? Weil es hier nicht nur darum geht, Assange zu schĂŒtzen, sondern auch darum, einen PrĂ€zedenzfall zu verhindern, der das Schicksal der westlichen Demokratie besiegeln könnte. Denn ist es erst einmal ein Verbrechen, die Wahrheit zu sagen, wĂ€hrend die MĂ€chtigen Straflosigkeit genieĂen, wird es zu spĂ€t sein, den Kurs zu korrigieren. Wir werden unsere Stimme der Zensur und unser Schicksal der ungezĂŒgelten Tyrannei ĂŒberlassen haben.
Dieser Gastkommentar wurde dem Guardian, der The Times, der Financial Times, dem Sydney Morning Herald, dem Australian, der Canberra Times, dem Telegraph, der New York Times, der Washington Post, der Thomson Reuters Foundation und Newsweek zur Veröffentlichung angeboten.
Keiner von ihnen reagierte positiv.