USA: Kongress-Behörde plant umfassenden Ausbau des Internets

Die US-Kommunikationsbehörde „Federal Communications Commission“ (FCC), eine von der Regierung unabhängige Behörde des Kongresses, stellt am Dienstag im Parlament einen 10-Jahresplan zum umfassenden Ausbau des Internets und seiner Zugangsmöglichkeiten fĂĽr die Bevölkerung vor. Ein kulturelle Zeitenwende. Während die Medienlandschaft und Informationswelt in den Vereinigten Staaten von Amerika unter der acht Jahre andauernden Präsidentschaft von George W.Bush vor allem vom Festhalten an traditionellen Monopolen in Fernseh- und Filmindustrie, wenigen landesweiten Radiosendern und mächtigen Zeitungs-Konglomeraten geprägt war, machte sich dennoch ein kultureller, informeller und teilweise auch politischer Umbruch durch den Zugang vieler Millionen US-BĂĽrger zum Weltinformationsnetz bemerkbar. Nun folgt, nur schlappe 16 Jahre nachdem der damalige Vizepräsident Al Gore ein neues „attisches Zeitalter der Demokratie“ („New Athenian Age of Democracy“) prognostiziert hatte, tatsächlich die praktische Umsetzung dieser AnkĂĽndigung auf politischer Ebene.

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USA setzen im Somalia-Konflikt weiterhin auf eine politische Lösung

Kein Plan zur „Amerikanisierung“ des Somalia-Konflikts – keine Intervention mit US-Truppen Die Vereinigten Staaten von Amerika haben dementiert, dass sie Koordinierungspläne fĂĽr die angeschlagenen Regierung in Somalia entwickelt hätten, eine Offensive gegen islamistische Kämpfer zu starten. Sie hätten keine Pläne zur „Amerikanisierung“ des Konflikts.

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INTERVIEW MIT EINEM EX-AGENTEN: „Wir sehen hier eine falsch verstandene BĂĽndnistreue“

Wilhelm Dietl mit Mahmud el-Zahar, einem MitbegrĂĽnder der Hamas, in Gaza-Stadt. (Foto: © Wilhelm Dietl) Vierter Teil des Interviews mit Wilhelm Dietl, ehemals Agent des Bundesnachrichtendienstes (BND), ĂĽber sein Buch „Schattenarmeen“. 1.Teil: Wilhelm Dietl ĂĽber “Schattenarmeen” 2.Teil: “Wenn etwas auffällt, wird es immer dem Mossad in die Schuhe geschoben” 3.Teil: “Ich habe mich bemĂĽht Bin Laden zu treffen” Radio Utopie: Kommen wir mal zu einem Gebiet, was anderthalb mal so groĂź ist wie Deutschland und von derzeit maximal 4500 deutschen Soldaten kontrolliert werden soll: die deutsche Besatzungszone in Zentralasien. Diese wurde am 1.Juli 2006 – mehr oder weniger still und leise, also ohne viel Fahrwasser – durch die groĂźe Koalition eingerichtet. Man „ĂĽbernahm die Verantwortung“, wie es so schön heisst, ĂĽber das „Regional Command North“. Wie sehen Sie das, zuerst einmal aus einer historischen Perspektive: Deutschland hat eine Besatzungszone in Zentralasien, die anderthalb mal so gross ist, wie der eigene Staat?! Wilhelm Dietl: Ich denke, wir sehen hier eine falsch verstandene BĂĽndnistreue. Die Amerikaner stehen dort, weil sie sich rächen wollen fĂĽr die Anschläge am 11.9. Ich glaube nicht an die Verschwörungstheorien, dass es nun um Pipelines geht und Ă–lquellen oder sonstige Rohstoffe. Denn Afghanistan hat da nicht viel zu…

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Anti-Kriegs-Proteste in Südkorea gegen Militärmanöver mit USA

Am Montag, den 8.März begann das traditionelle jährliche elftägige Militärmanöver „Key Resolve and Foal Eagle“ zwischen den sĂĽdkoreanischen und US-Truppen mit fast vierzigtausend Soldaten, mit dabei sind ca. 18000 US-Marines. Diese demonstrativen Ăśbungen direkt vor der HaustĂĽr der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) sind nicht geeignet, bestehende Spannungen zwischen den beiden Staaten auf der koreanischen Halbinsel abzubauen und werden vom Norden als Provokationen wahrgenommen.

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INTERVIEW MIT EINEM EX-AGENTEN: „Ich habe mich bemĂĽht Bin Laden zu treffen“

Yasir Arafat und Wilhelm Dietl 1983 (Foto: © Wilhelm Dietl) Dritter Teil des Interviews mit Wilhelm Dietl, ehemals Agent des Bundesnachrichtendienstes (BND), ĂĽber sein Buch „Schattenarmeen“. 1.Teil: Wilhelm Dietl ĂĽber “Schattenarmeen” 2.Teil: “Wenn etwas auffällt, wird es immer dem Mossad in die Schuhe geschoben” Radio Utopie: Sie berichten ausfĂĽhrlich ĂĽber die Strukturen und den Aufbau der iranischen Spionagedienste. Sie gehen auch sehr detalliert auf deren Verhörmethoden ein, Folter, Mord; besteht zwischen der kaiserlichen Savak und der Vevak des heutigen islamischen Regimes keinerlei Unterschied fĂĽr Sie? Wilhelm Dietl: Keinerlei „technischer“ Unterschied. Die Folter wurde und wird von beiden gleichermassen als Grundprinzip benutzt. Das ist ein seltsamer roter Faden, der sich durch alle Geheimdienste im Nahen und Mittleren Osten zieht: dass sie glauben, mit der Folter die ultimative Methode gefunden zu haben, um an Informationen zu gelangen die sie ansonsten nicht bekämen – was ein Irrtum ist. Aber sie foltern, soviel es nur geht, aus „Leibeskräften“. Da unterscheiden sich nur manche Methoden. Aber es wird gefoltert ohne RĂĽcksicht auf irgendetwas. Und ob Vevak oder Savak, das macht da keinen Unterschied. Das sind ja auch teilweise jahrelang dieselben Leute gewesen. Man hat ja nach der Wende fĂĽr einige Jahre Savak-Leute ĂĽbernommen, mangels eigenen…

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