Kriegspielen im Kaukasus: Georgischer Truppenaufmarsch an Grenze zu SĂŒdossetien

Georgische Truppen marschierten in der Nacht vom 13. zum 14.MĂ€rz an der sĂŒdossetischen Grenze auf – Medwedew und Obama am 13.MĂ€rz einig zur Unterzeichnung ihres neuen atomaren AbrĂŒstungsvertrags spĂ€testens im April – US-Ausenministerium veröffentlichte am 11.MĂ€rz Bericht zu Verletzungen der Menschenrechte in Georgien Eduard Kokoity, PrĂ€sident der Republik SĂŒdossetien teilte am 14.MĂ€rz in Wladikawkas mit, dass es in der Nacht an der Grenze zwischen Georgien und der sich als souverĂ€n erklĂ€rten Republik SĂŒdossetien zu einer Truppenverschiebung gekommen war.

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USA: Kongress-Behörde plant umfassenden Ausbau des Internets

Die US-Kommunikationsbehörde „Federal Communications Commission“ (FCC), eine von der Regierung unabhĂ€ngige Behörde des Kongresses, stellt am Dienstag im Parlament einen 10-Jahresplan zum umfassenden Ausbau des Internets und seiner Zugangsmöglichkeiten fĂŒr die Bevölkerung vor. Ein kulturelle Zeitenwende. WĂ€hrend die Medienlandschaft und Informationswelt in den Vereinigten Staaten von Amerika unter der acht Jahre andauernden PrĂ€sidentschaft von George W.Bush vor allem vom Festhalten an traditionellen Monopolen in Fernseh- und Filmindustrie, wenigen landesweiten Radiosendern und mĂ€chtigen Zeitungs-Konglomeraten geprĂ€gt war, machte sich dennoch ein kultureller, informeller und teilweise auch politischer Umbruch durch den Zugang vieler Millionen US-BĂŒrger zum Weltinformationsnetz bemerkbar. Nun folgt, nur schlappe 16 Jahre nachdem der damalige VizeprĂ€sident Al Gore ein neues „attisches Zeitalter der Demokratie“ („New Athenian Age of Democracy“) prognostiziert hatte, tatsĂ€chlich die praktische Umsetzung dieser AnkĂŒndigung auf politischer Ebene.

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USA setzen im Somalia-Konflikt weiterhin auf eine politische Lösung

Kein Plan zur „Amerikanisierung“ des Somalia-Konflikts – keine Intervention mit US-Truppen Die Vereinigten Staaten von Amerika haben dementiert, dass sie KoordinierungsplĂ€ne fĂŒr die angeschlagenen Regierung in Somalia entwickelt hĂ€tten, eine Offensive gegen islamistische KĂ€mpfer zu starten. Sie hĂ€tten keine PlĂ€ne zur „Amerikanisierung“ des Konflikts.

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INTERVIEW MIT EINEM EX-AGENTEN: „Wir sehen hier eine falsch verstandene BĂŒndnistreue“

Wilhelm Dietl mit Mahmud el-Zahar, einem MitbegrĂŒnder der Hamas, in Gaza-Stadt. (Foto: © Wilhelm Dietl) Vierter Teil des Interviews mit Wilhelm Dietl, ehemals Agent des Bundesnachrichtendienstes (BND), ĂŒber sein Buch „Schattenarmeen“. 1.Teil: Wilhelm Dietl ĂŒber “Schattenarmeen” 2.Teil: “Wenn etwas auffĂ€llt, wird es immer dem Mossad in die Schuhe geschoben” 3.Teil: “Ich habe mich bemĂŒht Bin Laden zu treffen” Radio Utopie: Kommen wir mal zu einem Gebiet, was anderthalb mal so groß ist wie Deutschland und von derzeit maximal 4500 deutschen Soldaten kontrolliert werden soll: die deutsche Besatzungszone in Zentralasien. Diese wurde am 1.Juli 2006 – mehr oder weniger still und leise, also ohne viel Fahrwasser – durch die große Koalition eingerichtet. Man „ĂŒbernahm die Verantwortung“, wie es so schön heisst, ĂŒber das „Regional Command North“. Wie sehen Sie das, zuerst einmal aus einer historischen Perspektive: Deutschland hat eine Besatzungszone in Zentralasien, die anderthalb mal so gross ist, wie der eigene Staat?! Wilhelm Dietl: Ich denke, wir sehen hier eine falsch verstandene BĂŒndnistreue. Die Amerikaner stehen dort, weil sie sich rĂ€chen wollen fĂŒr die AnschlĂ€ge am 11.9. Ich glaube nicht an die Verschwörungstheorien, dass es nun um Pipelines geht und Ölquellen oder sonstige Rohstoffe. Denn Afghanistan hat da nicht viel zu…

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Anti-Kriegs-Proteste in SĂŒdkorea gegen MilitĂ€rmanöver mit USA

Am Montag, den 8.MĂ€rz begann das traditionelle jĂ€hrliche elftĂ€gige MilitĂ€rmanöver „Key Resolve and Foal Eagle“ zwischen den sĂŒdkoreanischen und US-Truppen mit fast vierzigtausend Soldaten, mit dabei sind ca. 18000 US-Marines. Diese demonstrativen Übungen direkt vor der HaustĂŒr der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) sind nicht geeignet, bestehende Spannungen zwischen den beiden Staaten auf der koreanischen Halbinsel abzubauen und werden vom Norden als Provokationen wahrgenommen.

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