Nerze „wertvolles ökologisch nachwachsendes Naturprodukt“ – Präsident des PelztierzĂĽchterverbands

Alfons Grosser bezeichnete TierschĂĽtzer als Terroristen und Polizei als ihre Komplizen – scheinbar sind jetzt alle Terroristen, die sich fĂĽr Normalität im Umgang mit der Natur, ihren Pflanzen und Tieren einsetzen: Atom-Terroristen, Gentechnik-Terroristen, Ăśberwachungskamera-Terroristen und so weiter und so fort. (Nerzfarm in Wisconsin, Foto: Royalbroil, Wikipedia) Die Lizenz zur Tierhaltung des zweiundsechzigjährigen, seit vierzig Jahren Pelztiere zĂĽchtenden Herrn Grosser sollte ĂĽberprĂĽft und umgehend von den Behörden zurĂĽckgezogen werden. Wer so Tiere öffentlich als nachwachsende Rohstoffe bezeichnet, offenbart eine kranke Einstellung darĂĽber, was das Leben auf dieser Erde ĂĽberhaupt bedeutet.

„Schlimmer wie Vieh“ – der Wahnsinn industrieller Fleischproduktion

Wer das Video von Frontal21 unter dem folgenden Link gesehen hat, wird wohl kaum noch Appetit auf seine nächste Hähnchen-Mahlzeit entwickeln und das Wissen um die Zustände fĂĽhrt zwangsläufig dazu, dass jeder Bissen im Halse stecken bleiben muss und der Magen zu streiken beginnt. Parallelen lassen sich zu anderen „hergestellten schnell gereiften“ zum „Verzehr“ produzierten Tierarten in Massenfabriken ziehen.

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Greenpeace: Wem gehören Brokkoli und Schrumpeltomate?

Zahlreiche Protestaktionen begleiten Anhörung am Europäischen Patentamt in MĂĽnchen zu Patenten auf Lebensmittel Gegen die Patentierung von Saatgut, Pflanzen, Tieren und Lebensmitteln lehnt sich heute ein internationales BĂĽndnis aus 300 Verbänden und Organisationen vor dem Europäischen Patentamt (EPA) in MĂĽnchen auf. Anlass ist die erste Anhörung zu einer Grundsatzentscheidung im europäischen Patentwesen: Anhand eines Patentes auf Brokkoli, Tomaten und daraus hergestellte Lebensmittel will das Amt entscheiden, ob natĂĽrliche Ressourcen weiterhin als „Erfindung“ beansprucht werden können. Bereits patentiertes Obst und GemĂĽse wie Mais, Salat, Karotten und Melonen zeigt Greenpeace an einem Marktstand am EPA. Ăśber 1000 Patentanträge auf weitere Lebensmittel liegen dem Amt vor.

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