Anonyme Scharfschützen und ein Todesurteil

Wir erfahren vielleicht nie den Namen des Soldaten, der Razan al-Najjar getötet hat. Aber wir kennen die Namen derer, die ihm den Befehl gaben, sie zu töten.

Wir kennen ihren Namen: Razan al-Najjar. Aber wie heißt er? Wie heißt der Soldat, der sie getötet hat, mit direktem Feuer auf ihre Brust am vergangenen Freitag? Wir wissen es nicht und werden es wahrscheinlich auch nie erfahren.

Im Gegensatz zu den Palästinensern, die im Verdacht stehen, Israelis getötet zu haben, ist der Israeli, der Najjar getötet hat, vor den Kameras und vor einer tiefgreifenden Analyse seiner Familiengeschichte geschützt, einschließlich der Teilnahme seiner Verwandten an Routineangriffen auf Palästinenser als Teil ihres Militärdienstes oder ihrer politischen Zugehörigkeit. weiterlesen

Israelische Armee behauptet, dass die Sanitäterin in Gaza nicht absichtlich erschossen wurde

Beamte versprechen, die Ermittlungen fortzusetzen

Während die Ermittlungen über die Ermordung der 21-jährigen palästinensischen Sanitäterin Razan Najjar durch israelische Truppen letzte Woche fortgesetzt werden, hat das israelische Militär bereits am Dienstag eine kurze vorläufige Erklärung abgegeben, wonach keine Schüsse "absichtlich oder direkt auf sie gerichtet waren".

Doch die 21 Jahre alte freiwillige Sanitäterin wurde in den Rücken geschossen, als sie versuchte, verwundete Demonstranten zu erreichen. weiterlesen

Geblendet in Gaza

NOTIEREN SIE: Ich, Uri Avnery, Soldat Nummer 44410 der israelischen Armee, distanziere mich hiermit von den Scharfschützen der Armee, die unbewaffnete Demonstranten am Gazastreifen ermorden, ebenso von ihren Befehlshaber bis hinauf zum Oberbefehlshaber.

Wir gehören nicht derselben Armee oder demselben Staat an. Wir gehören sogar kaum zur selben Menschenrasse.

BEGEHT MEINE Regierung "Kriegsverbrechen" an der Grenze zum Gazastreifen?

Ich weiß es nicht. Ich bin kein Jurist. weiterlesen

Manchester: „Scharfschützen auf Grossdemonstration nur als Beobachter“

Anlässlich des Jahresparteitages der Conservative Party (Tory Party) formierte sich am Wochenende in Manchester ein grosser Protestzug gegen die Sparpolitik der Regierung unter David Cameron.

Sechzigtausend Menschen zogen nach einem Umzug durch die Innenstadt vor das Gebäude des Manchester city centre. Verschiedene Organisationen hatten aufgerufen, dieser Verelendung der Gesellschaft durch Beschneidung sozialer Errungenschaften durch die Konservativen ein Ende zu bereiten (Bildergalerie). weiterlesen

Was machen die da eigentlich in Moskau, wenn Putin mal wieder in Sochi ist?

Ok. Vergessen wir mal, dass der Planet nur deswegen eine weitere Krise am Hals hat, weil irgendwelche Schwachköpfe in der Nacht vom 19. auf den 20. Februar eine "Waffenruhe" mit den Putschisten schloss und die ukrainische Polizei anhalten ließ als diese schon die Hälfte des Maidan-Platzes geräumt hatte (ohne Tränengas und fast ohne Wasserwerfer-Einsätze, weil, das wäre wahrscheinlich zu aufwendig gewesen) und vorher monatelang zu doof dazu waren dieser Kleinstadt auf dem Maidan-Platz einfach den Strom abzustellen. weiterlesen