U.S.-Sicht: „C.I.A. ist nun in der Pflicht, Waffen direkt an Kurden zu liefern. Wir reden hier ĂĽber einen Wert von ein paar hundert Millionen Dollar“

Dies gelingt nur ĂĽber grausame Aufsehen erregende Massaker, angeblich ausgeĂĽbt von „staatlichen Militärs, Sicherheitskräften und Polizeibeamten“ oder finanzierten, kontrollierten und gelenkten „Terrororganisationen wie Taliban, Al-Qaida, Al-Shahaab, I.S.“. Diese können fĂĽr diesen Zweck nicht blutig genug sein: Giftgas-Einsätze, EntfĂĽhrungen, Massenhinrichtungen – Ziel werden auch Passagierflugzeuge.

Posse um die lukrativen Ă–l-Felder in der irakischen Region Kurdistan

Während der Weltöffentlichkeit wieder mal ein Terrorkriegs-Szenario im Irak um eine aus dem Nichts zu Legionsstärke aufgepoppte Miliz „ISIL“ vorgegaukelt wird, dreht sich die Krise im Irak in Wirklichkeit um die lukrativen Ă–l-Felder Kurdistans. Deren Ausbeutung ist von der Regionalregierung der Autonomen Region Kurdistans, unter Massud Barzani als Präsidenten und seinem Neffen Nechirvan Barzani als Premierminister, in Form eines ĂĽber 50 Jahre angelegten Deals mit der Regierung der TĂĽrkei an diverse Konsortien verschachert worden, komplett an der Zentralregierung in Bagdad vorbei.