Brennpunkt Mittelasien: Belutschistan in Aufruhr

„Es ist wie Crack, und jeder will mehr.“ Belutschistan: ĂŒbles Spiel in Islamabad – Pokern um Erdgas-Trassen – Belutschistan und die TAPI- und IPI-Gaspipeline – Pakistanische Regierungsbeamte halten wegen paramilitĂ€rischer Aktionen die Hand auf und kassieren gleich mehrere Quellen in Grössenordnungen ab – ohne Gewalt kein Geld – Belutschistan fordert Kommando ĂŒber Grenzpolizei von Islamabad – Geheimdienst- und Staatscheftreffen zwischen Pakistan, Afghanistan und dem Iran in der TĂŒrkei – USA- und NATO- Erweiterung und VerlĂ€ngerung des Afghanistan-Krieges In Mittelasien rĂŒckt der offizielle Kampfeinsatz der Vereinigten Staaten von Amerika in pakistanische Gebiete nĂ€her. Bisher wurde dieser mit SpezialeinsĂ€tzen und Drohnen verschleiert durchgefĂŒhrt. Die „Unruhen in den unkontrollierbaren“ pakistanischen Grenzgebieten werden nur als Anlass fĂŒr den kommenden Einmarsch vorgeschoben.

Nehmen wir mal an, Angela Merkel hÀtte den Krieg in Afghanistan gewonnen

..dann wĂ€ren unsere Soldaten jetzt auf dem Weg zurĂŒck nach Deutschland. Alle wĂŒrden nach Hause gehen. Angela Merkel (CDU) hĂ€tte einen Angriffskrieg gewonnen, der von Gerhard Schröder (SPD) und Joschka Fischer (BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen) vorbereitet, angekĂŒndigt und anschließend von allen Beteiligten ĂŒber neun Jahre gegen die oberste Dienstvorschrift, die dem Staates gegeben ist, gefĂŒhrt wurde: dem Grundgesetz. Aber wenn Angela Merkel den Krieg gewonnen hĂ€tte, wĂŒrde man wissen, gegen wen er gewonnen wurde. Wenn Angela Merkel den Krieg gewonnen hĂ€tte, wĂŒsste man, gegen wen er ĂŒberhaupt gefĂŒhrt wurde. Wenn die deutschen Besatzungstruppen wieder in Deutschland wĂ€ren, weil sie an Chinas, Pakistans und Irans Grenze ganz sicher nicht mehr fĂŒr Wirtschaftsoffensivverteidigung gebraucht wĂŒrden, dann wĂŒrde man nach neun Jahren der Öffentlichkeit erzĂ€hlen mĂŒssen, wo die Truppen des Gegners standen, wer sie befehligte, wer sie neun Jahre in der Nato-Besatzungszone mit Waffen, Infrastruktur, Unterkunft, Transportmitteln, Waffen und natĂŒrlich verschiedensten WĂ€hrungsgutscheinen aka „Geld“ versorgte. Und natĂŒrlich, wo wann bei wem sie damit einkauften.

US-Regierung: “Al Kaida” und “Taliban” aus Saudi-Arabien finanziert

Wie die ĂŒber Wikileaks veröffentlichten Daten und Protokolle des US-Außenministeriums belegen, weiss die US-Regierung seit langem, dass Saudi-Arabien, Kuwait, Katar und weitere verbĂŒndete Monarchien der arabischen Region organisierte (para)militĂ€rische AttentĂ€ter und Milizen („terroristische Gruppen“) weltweit finanziert. Man zeigt sich darĂŒber schwer „besorgt“ in Washington. Und das schon seit Jahren. „Es ist eine permanente Herausforderung Saudi Arabiens Beamte davon zu ĂŒberzeugen die von Saudi Arabien ausgehende Finanzierung von Terrorismus als eine strategische PrioritĂ€t zu behandeln.“ Diese vielsagende Aussage, die gestern die „New York Times“ zitierte, stammt von US-Außenministerin Hillary Clinton persönlich und wurde in einem als geheim klassifizierten Memo des Außenministeriums im Dezember 2009 archiviert.