Karzai droht mit „Seitenwechsel“ und bezeichnet „Taliban“als mögliche „legitime Widerstandsbewegung“

Kracher aus Kabul: Der Präsident Afghanistans verlangt einen Stopp der Einmischung von UNO, EU und USA in die „inneren Angelegenheiten“ des seit 2001 von Nato-Truppen besetzten Landes. Die ganze Farce des seit über acht Jahren systematisch eskalierten „zivil-militärischen Ansatzes“ steigert sich zum Exzess. Dass Deutschland nicht am Hindukusch verteidigt, sondern durch dir Berliner Kriegsparteien dort regiert wird, konnte in über acht langen Jahren seit der Invasion Afghanistans jeder mitverfolgen. Nach den neuesten Krachern aus Kabul muss sich nun die Frage stellen: wird vielleicht der Hindukusch in Deutschland verteidigt? Sind vielleicht die ganzen Toten der letzten acht Jahre Krieg ohne Verteidigungsfall (für Deutschland) einfach Opfer einer tragischen Verwechslung?

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Indien zeigt Interesse an der IPI-Gaspipeline, denn „Wirtschaft kommt vor Politik“

Die Regierung in Neu-Dehli wird bilaterale Verhandlungen mit dem Iran führen – USA soll sich schon wieder einmischen Die indische Regierung hält sich das Gaspipline-Projekt Iran-Pakistan-Indien noch offen. China hatte vor ein paar Wochen Interesse an dem Projekt bekundet und prüft den Einstieg in das Vorhaben. Die pakistanische Regierung hatte erst kürzlich betont, dass sie an der Versorgung aus dem Iran festhalten wird, obwohl die Vereinigten Staaten von Amerika dies verhindern wollen, um die Regierung in Teheran auf diese Weise zu schädigen.

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USA gegen Iran-Pakistan-Gaspipeline-Deal

Die Regierung in Washington zerstört jede aufkeimenden normalen Beziehungen der Länder im Mittleren Osten Robert Blake, der stellvertretende US-Staatssekretär für Süd- und Zentralasien sagte während seiner Tour durch Indien, Pakistan und Afghanistan am 1.April auf einer Pressekonferenz im Foreign Press Center in Pakistan (1)

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Pakistanischer Präsident verzögert Veröffentlichung der UNO-Untersuchung zum Mord an Benazir Bhutto

Hintermänner des Attentates wurden in dem Bericht der Kommission nicht ermittelt Im Juli 2009 hat eine unabhängige Kommission unter Chiles UNO-Botschafter Heraldo Muñoz ihre neunmonatige Arbeit aufgenommen, um die Hintergründe zu dem Mord an Benazir Bhutto, der ehemaligen Premierministerin und Ehefrau des jetzigen pakistanischen Präsidenten Asif Ali Zardari, am 27.Dezember 2007 nach einer Wahlkampfveranstaltung in der Garnisonsstadt Rawalpindi zu untersuchen. Das Attentat ereignete sich zehn Wochen nach Bhuttos Rückkehr aus dem Exil und löste Unruhen in Pakistan aus.

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