Castor schottern – nicht legal aber legitim

Traktoren der AtommĂĽllgegner aus Gorleben unterstĂĽtzen am 18.Oktober die Kundgebung gegen „Stuttgart21“ – einhundertvierzig Organisationen unterstĂĽtzen das Schottern Je nachdem, wie sich die Fahrtzeiten des zwölften Castor-Transportes mit zehn Behältern mit hochradioaktiven Brennstäben aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague bis Dannenberg verzögern, wird die nukleare Ladung ca. am 7.November im Wendland eintreffen, um anschliessend im Salzstock Gorleben seine unheilvolle Lagerung zu vollenden. Zuvor darf dieser Transport sich auf den seit langem massivsten zivilen Widerstand gefasst machen.

Niedersachsen genehmigt Erkundungsbohrung zu Gorleben

Update 19.10 Uhr: Pläne der Regierung: Neue Herren fĂĽr Gorleben Deutschlands größter Besitzer von radioaktivem MĂĽll kann bald oberster Bauherr der geplanten Atom-Endlager Gorleben und Konrad werden. Das geht aus neuen EntwĂĽrfen fĂĽr das Atomgesetz hervor, die der SĂĽddeutschen Zeitung vorliegen. Demnach soll das Bundesumweltministerium demnächst „die Wahrnehmung seiner Aufgaben mit den dafĂĽr erforderlichen hoheitlichen Befugnissen ganz oder teilweise auf Dritte ĂĽbertragen“ können. Eine Portion Baldrian-Tropfen fĂĽr‘s Volk vom Umweltminister Sander Die Regierung in Niedersachsen genehmigte am heutigen Dienstag, den 21.September 2010 nach zehnjähriger Unterbrechung im guten Einvernehmen mit ihrem Umweltministerium, dem Hans-Heinrich Sander (FDP) vorsteht, erneute Probebohrungen zur Erkundung der Eignung des Salzstocks in Wendland als Endlager fĂĽr AtommĂĽll.

Sommerloch: Aasgeier beim LKA sollen vermisste tote Menschen suchen

Heute erlauben sich einige Medien einen makaberen Scherz mit einer Meldung ĂĽber die deutsche Polizei – die man, wäre sie am 1.April abgedruckt worden als äusserst ĂĽble Geschmacksverirrung verdammt hätte und von der es sich von selbst verboten hätte. sie ernst zu nehmen. (Foto: Truthahngeier, Kevin Cole/Wikipedia) Der Blick auf das Thermometer lässt jedoch keinen Zweifel zu, dass zur Zeit tatsächlich Hochsommer ist und es sich um mögliche Fieberfantasien einer Nachrichtenagentur handelt, deren verantwortlicher Redakteur in den vergangenen Tagen einen Sonnenstich beim Baden erlitten hat und diese „Geierente“ nun von den Zeitungen ĂĽbernommen wurde – merkwĂĽrdigerweise findet man die Meldung ausser bei der Financial Times Deutschland im Augenblick an diesem frĂĽhen Morgen nur in der Schweiz und in Ă–sterreich. Dabei wäre das Thema ein gefundenes Fressen fĂĽr die Bild-Zeitung. (1)

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