Der programmierte Versuch der von neokonservativen Seilschaften kontrollierten Informationsindustrie, Konzernmedien und Staatssender wieder einmal Xenophobiker und Rassisten hoch zu jubeln, muss allen informierten Menschen Ă€usserst peinlich erscheinen. Die „Partij voor de Vrijheid“ („Partei der Freiheit„), deren einziges Mitglied Geert Wilders ist, trat bei den niederlĂ€ndischen Kommunalwahlen in ganzen zwei StĂ€dten an und erreichte landesweit ein einziges Prozent. Ăberall, wo man hinschaut, wird derzeit wieder einmal ein „Populist“ hochgejubelt. Sinn und Zweck: die vermeintlich niederen Instinkte des niederen Pöbels (nicht nur in den Niederlanden) zu bedienen, damit dieser sich ob Krieg, sozialer Ungerechtigkeit und Korruption herrschender Kreise am NĂ€chstschwĂ€cheren schadlos halte. Eventuell fĂ€llt ja auch ein kleiner Spannungsfall ab, den man im Apparat fĂŒr einen Verbleib der niederlĂ€ndischen Truppen in Afghanistan gut gebrauchen könnte. Wer nur ein einziges Mal nĂ€her hinschaut, dem fĂ€llt es wie die Bild vom Auge.