DIE GRIECHENLAND-KRISE (VI): Der Plan der Banken von einer europÀischen Soffin

Am 17.Oktober 2008 hatte sich das Parlament der Berliner Republik im Zuge des innerhalb einer einzigen Woche durch Bundestag und Bundestag gepeitschten „Finanzmarktstabilisierungsgesetzes“ selbst entmachtet. Mit Zustimmung aller etablierten „Parteien“, die ausnahmslos sogar einer dafĂŒr notwendigen Änderung der parlamentarischen GeschĂ€ftsordnung zustimmten (Lafontaine und Kuhn: Zustimmung zu ErmĂ€chtigungsgesetz durch die HintertĂŒr), wurde ein bis dahin fĂŒr unvorstellbar gehaltener Vorgang gesetzlich verankert: die Bezahlung und SchuldenĂŒbernahme von Großbanken durch den Staat, in Höhe von ĂŒber einer halben Billion Euro. Entworfen wurde das Gesetz u.a. durch genau die Banken, denen es zugute kam. Die Ausarbeitung ĂŒbernahm u.a. eine der Anwaltskanzleien des sogenannten „Magischen Kreises“ in London, die viertgrĂ¶ĂŸte Anwaltskanzlei der Welt, Freshfields Bruckhaus Deringer. Diese Kanzlei schrieb fĂŒr die Regierung Deutschlands auch die ins Parlament eingebrachten GesetzentwĂŒrfe fĂŒr die „Rettung“ bzw Verstaatlichung der kommerziellen Immobilienbank Hypo Real Estate, welche die Deutschen bisher rund 100 Milliarden Euro kostete.

MilitÀrische Siegesparade in Moskau mit NATO-Truppen

Absage europĂ€ischer PrĂ€sidenten an den Feierlichkeiten zum 65. Jahrestag auf dem Roten Platz – NATO-StreitkrĂ€fte prĂ€sentieren sich zum ersten Mal mit ihrer Beteiligung an der Parade in Moskau Am Sonntag, den 9.Mai wird in Moskau der 65.Jahrestag des Sieges ĂŒber Nazi-Deutschland gefeiert. Zum ersten Mal nehmen die StreitkrĂ€fte der einstigen Allierten und jetzigen Nato-MĂ€chte Frankreich, Großbritannien und der USA an der grossen MilitĂ€rparade auf dem Roten Platz daran teil.

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Die kommende IWF-WeltwÀhrung SZR, der Weltstaat und die magische KontinuitÀt der Schuld

Was die Staatschefs und Finanzminister der EU-Staaten gestern als Vorbereitung fĂŒr den G20-Gipfel am 2.April in London taten, war das Gleiche was sie bisher gegen die „Finanzkrise“ taten: nichts. Aber nicht nur fehlte jede Art nachvollziehbarer TĂ€tigkeit der EU-Regierungen. Auch was Angela Merkel, Nicolas Sarkozy, Gordon Brown, oder irgendeine andere dieser Witzfiguren sagten, hatte keinerlei Bedeutung. Der Sinn hinter diesem geplanten und strategischem Nichtstun der EU-Regierungen erschliesst sich erst dann, wenn man sich der Dimensionen bewusst wird um die es hier geht.

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Frankreich: Internetverbot fĂŒr Musiktauscher

Frankreich: Passend zur Forderung des Rechtsausschusses des Bundesrates zur Weitergabe der Vorratsdaten von 80 Millionen Menschen an Privatfirmen, Musik-, Film- und Medienindustrie (1), hat der französische PrĂ€sident Sarkozy „einen entscheidenden Moment fĂŒr die Zukunft eines zivilisierten Internets“ verkĂŒndet: ein Internetverbot fĂŒr die Besucher von Tauschbörsen. Wer „illegal Daten tauscht“, so die Meldung der BBC, soll seinen Internetzugang gesperrt bekommen (2). Innenminister Wolfgang SchĂ€uble hatte diesen Juli bereits ein „Internetverbot“ und „Handyverbot“ gefordert – fĂŒr „TerrorverdĂ€chtige“. (3)