Polizeichef Dubai: Pässe von „Diplomaten“ bei Mord benutzt

Die „Mossad-Affäre“ um den Dubai-Mord am 19.Januar am Hamas-Funktionär Mahmoud al-Mabhouh (Mahmoud Abdul Raouf Hassan) wird immer interessanter. Besonders und gerade in Berlin, London, Dublin und Paris dürfte man derzeit schwitzen. Die Israelis wiederum versuchen nun offenbar mit windigen Märchen, die lieben guten Freunde in den Spionage-, Polizei- und Regierungsbehörden Europas aus der ganzen Geschichte raus zu halten. Das wird nicht gelingen. In die Ermittlungen Interpols zum Dubai-Mord (welche derzeit so vehement vonstatten gehen, dass niemand etwas von ihnen bemerkt) platzten am Sonntag gleich mehrere lautstarke Medien-Bomben. Allein das muss, bei sonst allgegenwärtiger Omerta der lieben guten Freunde des Medienmärchen-Abendlandes, schon einigermassen stutzig machen. Aber der Reihe nach.

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Syrien plötzlich von Westmächten umworben

Ein hoher Staatsbesuch nach dem anderen zur gleichen Zeit in Damaskus US-Diplomat William Burns, Unterstaatssekretär für politische Angelegenheiten, traf sich am Mittwoch, den 17.Februar in Damaskus mit dem syrischen Ministerpräsidenten Bashar Assad.

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Staatsfernsehen schweigt zu Mossad-Affäre und Dubai-Mord

ARD und ZDF halten mit ihren Abendnachrichten das letzte Tal der Ahnungslosen. Doch auch in den bräsigen Abendredaktionen gellt schon angstvoll der Ruf „Realität ante Portas“ durch die etablierten Flure der staatlichen Transferleistungsempfänger und hochbezahlten Volksverblöder. Es wirkte heute wieder einmal wie ein Feldtest – doch das Schweigegelübde, die schon zu Westzeiten berühmte „Omerta“, es hielt im Staatsfernsehen Deutschlands auch heute.

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Mossad-Affäre: Haftbefehl gegen Netanjahu wegen Dubai-Mord?

Der Polizeichef von Dubai verlautbarte heute, dass man sich im Mordfall des Hamas-Milizenführers Mahmoud al Mabhouh „99-prozentig, wenn nicht sogar zu 100 Prozent“ sicher sei, dass die Tat vom Mossad ausgeführt wurde. Die Beweise, welche die Polizei von Dubai bisher gesammelt habe, zeige eine klare Verbindung zwischen den Verdächtigen und Personen mit einer engen Beziehung zu Israel, so der Polizeichef von Dubai, Dahi Khalfan Tamim.

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UPDATE: Ex-BND-Mann berichtete bereits vor 4 Jahren von Mossad-Operationen mit deutschen Pässen im Iran

Die Mossad-Affäre um den Dubai-Mord hat offenbar eine lange Vorgeschichte. Laut einer ddp-Meldung vom Januar 2006 benutzte der israelische Auslandsgeheimdienst bereits damals Identitäten von Deutschen –  ohne deren Wissen. Benützt wurden die Dokumente für Einsätze im Iran, als Vorbereitung für mögliche Luftangriffe auf die Islamische Republik. Zur Verfügung gestellt wurden dem Mossad die Dokumente demnach von der deutschen Auslandsspionage – dem BND. Internetzeitungen wie der „Kölner Stadtanzeiger“ (1) oder „Israswiss.net“ (2) berichten bereits vor 4 Jahren über eine Meldung des Deutschen Depeschendienstes (ddp). Der Meldung zufolge hatte ein „ehemaliger leitender Mitarbeiter des BND gegenüber ddp ausgesagt, dass der Bundesnachrichtendienst die israelische Auslandsspionage Mossad seit längerem mit deutschen Personalpapieren ausstattet. Diese beinhalteten Identitäten von Staatsbürgern Deutschlands, von denen wahrscheinlich sei, dass sie das Land nie verlassen würden. Die Betroffenen hätten laut der BND-Quelle von der „Zweitverwertung ihrer Identität keine Kenntnis.“

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