Mission der Afrikanischen Union in Somalia: kein Schutz für Richter

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Nicht nur Richter sind Zielscheibe marodierender Banden. Allein seit März bezahlten fünf Parlamentsabgeordnete mit ihrem Leben. Das letzte Opfer wurde erst am 1.August 2014 von Bewaffneten in Militäruniformen nach dem Verlassen der Marwas-Moschee erschossen. Dabei handelte es sich um den Abgeordneten Scheich Aden Mohamed Mader und ehemaligen Innenminister. Obwohl sich keine Gruppe zu dem Attentat bekannte, wurde mit dem Finger auf Al-Shahaab, die "Al-Qaida" Afrikas, verwiesen. In Somalia toben Kämpfe um die Macht, einem Land, in dem sich rivalisierende Clanführer ständig gegenseitig aus dem Weg räumen unter Beteiligung von ausländischen Geheimdiensten und Söldnern, die dabei ihre Interessen verfolgen.

Somalische Sicherheitskräfte ein Haufen rivalisierender Militanter: viel Spass im bezahlten Bundeswehr-Urlaub

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Rund um den Flughafen von Mogadischu haben sich die westlichen Militärs eingeigelt hinter ihren Lagern verschanzt. Deutsche Soldaten sind nun auch dort im Rahmen der European Training Mission for Somalia (EUTM SOM) mit von der Partie, wegen Verhinderung von, öhm…. der nicht mehr existenten “Piraterie vor der Küste”, was für ein Mummenschanz! Selbst die neu eröffnete provisorische Botschaft der Briten in vier Metallcontainern duckt sich dort hinter zwei hohen Mauern, die das Gelände sichern.

Bundeswehr-Spezialeinsatzkräfte im Inneren Somalias ohne Mandat

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Dazu gehört die European Union Training Mission (EUTM) in Uganda, einem menschenrechtsverachtenen korrupten Staat unter der Diktatur Museveni’s. Dort werden Rekruten aus “Somalia” in speziellen Ausbildungslagern für Sondereinsätze wie Häuserkampf trainiert.

Nun offenbart am 23.April 2013 die Bundeswehr auf ihrer Website, dass ein Oberstleutlant “im Rahmen der Mission für die Organisationsstruktur und Personalplanung der Folgekontingente in Kampala, Bihanga und Mogadischu” von Kampala aus schon seit geraumer Zeit tätig ist.

Nach verkündeter Normalität Bomben für Somalia

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Die Tinte auf dem Papier des U.N.O.-Sicherheitsrats zur Lockerung des Waffenembargos für Somalia und der Ruf des Angebots aus Washington, den Mangel an Waffen bereitwillig zu beheben ist kaum verhallt schon kommt es Sponntag, den 14.April 2013 zu mehreren verheerenden Anschlägen und Schiessereien in der von der Friedensmission der Afrikanischen Union mit 18000 Soldaten bestens bewachten Hauptstadt Mogadischu vor Gerichtsgebäuden und in der Nähe des Flughafens, bei dem dreissig Menschen nach Angaben der Regierung ihr Leben verloren.