Töten mit Freundlichkeit: Somalia schafft einen Präzedenzfall für “humanitäre” US-Interventionen

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Eine Entwicklung, die einen äußerst unglücklichen außenpolitischen Präzedenzfall schuf, fand in den letzten Wochen der Regierung von George H.W. Bush statt, als die Vereinigten Staaten eine "humanitäre" Militärintervention in Somalia starteten. Obwohl dieser Einsatz angeblich unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen stattfand, hatte Washington das Kommando fest in der Hand. Der vielschichtige Konflikt in Somalia zwischen rivalisierenden Milizen hatte zu einer schweren Hungersnot geführt, die von US-amerikanischen und anderen westlichen Offiziellen - unterstützt von willfährigen Nachrichtenmedien - hervorgehoben und aufgebauscht wurde.

Geldtransfer über Diplomaten-Kanal

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Botschafter Mohammed Ahmed Othman Al Hammadi, Gesandter der V.A.E. in Mogadischu, sei am Flughafen gewesen, um das Geld abzuholen. Die Begleiter des Botschafters wollten das Gepäck in Empfang nehmen, wurden aber von den Sicherheitskräften angewiesen, die Gepäckstücke einscannen zu lassen. Der Botschafter lehnte das ab, ging mit den drei Gepäckstücken zum Flugzeug zurück, woraufhin die Antiterroreinheiten die drei Säcke beschlagnahmten.

Türkei schenkt Somalia ein “Parlament”

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Nachdem im vergangenen Jahr, in 2017, mit der Einweihung eines grossen türkischen Militärstützpunktes und im Jahr zuvor in 2016 das größte türkische Botschaftsgebäude der Welt in Mogadischu gefeiert wurde, folgt jetzt der Wiederaufbau des durch wiederholte Anschläge stark zerstörten Parlaments von Somalia in Mogadischu.