WikiLeaks ist eine der wenigen Quellen, wo man die Wahrheit erfährt. Julian Assange anzupatzen ist eine Schande

Letzten Dezember stand ich mit Unterstützern von WikiLeaks und Julian Assange in der bitteren Kälte vor der Botschaft von Ecuador in London. Kerzen wurden angezündet, die Gesichter waren jung und alt und kamen aus aller Welt. Sie waren dort, um ihre Solidaridät mit einem zum Ausdruck zu bringen, dessen Courage sie bewunderten. Für sie gab es keine Zweifel an der Wichtigkeit dessen, was Assange enthüllt und erreicht hat, und an den großen Gefahren, mit denen er jetzt konfrontiert war. Ganz und gar fehlten Lügen, Gehässigkeit, Eifersucht, Opportunismus und pathetischer Hass von ein paar wenigen, die für sich das Recht beanspruchen, die Grenzen einer informierten öffentlichen Debatten abzustecken.

Flugabwehrraketen-Militärbasis mitten auf Wohnblock in London

Am 28.April wurden die Bewohner eines Londoner Wohnhauses über ein Merkblatt des britischen Verteidigungsministerium (MoD) davon in Kenntnis gesetzt, dass auf dem Dach eine Boden-Luft-Raketen-Abwehrstellung englisch SAM (Surface to Air Missile) errichtet wird. Diese FlaRak dient dazu, die Sicherheit während der Olympischen Spiele zu gewährleisten und verteidigt das Olympia-Gelände im Osten Londons vor terroristischen Bedrohungen aus der Luft.

Olympische Sommerspiele 2012 und ein vergessener Afghanistan-Einmarsch-Boykott

Kriegsschiffe und eine Armada von Kampfjets in der Luft als nur ein Teil der Verteidigungsarmee werden für das bedeutsame nötige Feeling des abhanden gekommenen völkerverbindenden olympischen Gedanken sorgen. British Force berichtet heute über eine von mehreren Übungen, das Luftwaffenmanöver der Royal Airforce RAF mit Codenamen “Taurus Mountain 2″, das zur Sicherheit der Olympischen Spiele vor einem Luftangriff geprobt wird und dem der britische Verteidigungsminister die Ehre seiner Anwesenheit gab.

Londoner Polizei verschickt Warnbriefe mit Drohungen vor beruflichen Konsequenzen an Demonstranten

“die Auswahl der Adressaten nicht rein zufällig erfolgte. Wenn diese Menschen keine Warnung brauchen, dann ist das in Ordnung, aber es sind tatsächlich eine Menge Leute in der Vergangenheit verhaftet worden und diese würden so vielleicht daran erinnert werden, dass es keine gute Sache ist, sich zu beteiligen und sich für irgendwelche Probleme zu engagieren. Und das ist unsere Botschaft.

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BP-Hauptaktionärsversammlung in London: Demonstrationen und Auseinandersetzungen

In Osten Londons fand am 14.April 2011 im ExCel Centre die erste Jahreshauptvollversammlung der Anteilseigner des Mineralöl-Konzerns British Petroleum (BP) seit dem Fiasko vor einem Jahr statt. Zahlreiche Demonstranten protestierten gegen den Umweltsünder Nr. 1 des Jahres 2010, der mit der Verseuchung des Golfs von Mexiko monatelang die Schlagzeilen beherrschte. Fischer aus den USA, britische Gewerkschafter und Umweltschützer hielten fast vier Stunden lang die Sicherheitsbeamten auf Trapp. Eine Brass Band sorgte für die entsprechende Lautstärke und Transparente mit den Aufschriften „global climate crime“ oder „BP: your party is over“ prangerten den Grosskonzern an, der wieder Tiefseebohrungen durchführen lässt („weil wir das am besten können – BP) und Ambitionen zur Erschliessung der Ölfelder in der hochsensiblen Arktis in einem Gemeinschaftsunternehmen mit Rosneft zeigt

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