ParkschĂŒtzer zu „Stuttgart 21“: Wir brauchen keinen Ab-Lenkungskreis!

Stuttgart, 28. Juni 2016: Zwei Tage vor der nĂ€chsten S21-Lenkungskreis-Sitzung am 30.6. fordern die ParkschĂŒtzer von den S21-Projektpartnern, konstruktive Alternativen zum S21-Desaster zu erörtern statt weiter von den immensen Problemen bei Stuttgart 21 abzulenken. Das AktionsbĂŒndnis gegen Stuttgart 21 hatte vor zwei Wochen verkehrliche Alternativplanungen fĂŒr den Stuttgarter Hauptbahnhof prĂ€sentiert. Dieses Alternativ-Konzept enthĂ€lt außerdem große FlĂ€chen fĂŒr stĂ€dtischen Wohnungsbau und den Ausbau der S-Bahn in der Region Stuttgart.

Ziehen Sie die Notbremse bei Stuttgart 21, Herr Ramsauer

Risiken und Fehlplanungen machen Baustopp nötig Stuttgart: Nach der heutigen Sitzung des S21-Lenkungskreises begrĂŒĂŸen die ParkschĂŒtzer es ausdrĂŒcklich, dass sich MinisterprĂ€sident Winfried Kretschmann an den zustĂ€ndigen Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer wendet, um gegen alle WiderstĂ€nde bei der Bahn einen Bau- und Vergabestopp durchzusetzen. Angesichts der fehlenden Planfeststellungen, der offenen grundlegenden Fragen und der Risiken, die bei Stuttgart 21 bahnintern bekannt sind, darf Ramsauer es nicht zulassen, dass die Bahn wie ein trotziges Kind weiter Bauleistungen fĂŒr Stuttgart 21 vergibt und damit Steuergeld verbrennt.

S21-Lenkungskreis muss Bau stoppen!

Programm „Stuttgart 21“ (S21): Bahn pokert mit Steuergeld – ParkschĂŒtzer widersetzen sich Stuttgart: Die ParkschĂŒtzer erwarten von den Mitglieder des am Montag tagenden S21-Lenkungskreises, dass sie einen sofortigen vollstĂ€ndigen Bau- und Vergabestopp fĂŒr Stuttgart 21 beschließen: Die bekannt gewordene bahninterne Risikoanalyse (Stern, 7.4.2011) zeigt, dass bei Stuttgart 21 weder Zeit-, noch Kosten-, noch QualitĂ€tsanforderungen eingehalten werden können. Das wird bestĂ€tigt durch die substanziellen Bauverzögerung aufgrund geplatzter Ausschreibungen sowie durch die VorwĂŒrfe des scheidenden Gesamtprojektleiters Hany Azer, wonach die fest eingeplanten Einsparmaßnahmen nicht realisierbar seien. Die Bahn ist den Projektpartnern, d.h. auch dem Land Baden-WĂŒrttemberg und seinen BĂŒrger sowie dem Gemeinderat der Stadt Stuttgart Rechenschaft schuldig, der Lenkungskreis muss am Montag die Konsequenzen, d.h. die Notbremse ziehen.

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