Der Spiegel beliebt zu scherzen: „Bundesregierung verlangt AufklĂ€rung von Saudi-Arabien“

Im Prinzip brauchen wir keine „Akteneinsicht“. Die Politik spricht ihre deutliche Sprache und nur die Tatsachen zĂ€hlen: UnterstĂŒtzung der Freien Syrischen Armee, die UnterstĂŒtzung der Arabischen Liga im Kampf gegen den Jemen, die UnterstĂŒtzung Ägyptens und so weiter und sofort.

Werner Dierlamm: Offener Brief an Landesbischof July

Es ist die große SĂŒnde der Nationen, besonders aber der Deutschen Nation, dass sie trotz der entsetzlichen Folgen des Ersten und Zweiten Weltkriegs die Produktion der Kriegswaffen, die von neuem maßloses Elend hervorbringen können, nicht beendet haben. Die RĂŒstungsproduktion wurde bis zum Jahr 2015 fortgesetzt, ja immer weiter entwickelt, und in ihrer verheerenden Wirkung tausendfach verschĂ€rft. Heute sind alle Voraussetzungen fĂŒr einen Dritten Weltkrieg oder WeltbĂŒrgerkrieg, ja fĂŒr den Untergang der Menschheit, auch durch kriegerische Gewalt, gegeben. Es ist vermessen, diese stĂ€ndig drohende Möglichkeit zu ignorieren.

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Atomwaffenkonferenz in New York gescheitert

Im Vorfeld der ÜberprĂŒfungskonferenz hatte ICAN Deutschland die Bundesregierung dazu aufgefordert, den „Humanitarian Pledge” zu unterstĂŒtzen. Die Bundesregierung hingegen wollte als NATO-BĂŒndnispartnerin eine Vermittlerrolle einnehmen. Mit dem Scheitern der Konferenz muss sich Deutschland nun klar positionieren und auf seine AbrĂŒstungstradition besinnen. Deutschland sollte sich dem „Humanitarian Pledge” anschließen und Verhandlungen ĂŒber ein Atomwaffenverbot anstoßen.

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