Hersh-Bericht: Die Verlierer des Syrien-Krieges versuchen sich zu Siegern umzulĂźgen

In einem neuen Artikel im „London Review of Books“ zum Krieg in Syrien beruft sich der (auch von Radio Utopie) hochangesehene EnthĂźllungs-Journalist Seymour Hersh u.a. auf einen hochrangigen „Berater“ vom Generalstab des U.S. Militärs. Laut dessen Angaben begann der U.S. Generalstab im Herbst 2013 – hinter dem RĂźcken von Präsident Barack Obama und der mit „Alliierten“ in Großbritannien, Katar und Saudi-Arabien zugunsten von terroristischen Gruppen „konspirierenden“ C.I.A. – Ăźber die Bundeswehr, die israelischen Verteidigungskräfte und das russische Militär Informationen an die Assad-Regierung weiterzugeben, um diese gegen jihadistische / terroristische Gruppen zu unterstĂźtzen.

Ohne jetzt auf alle Einzelheiten im Artikel eingehen zu wollen: ich halte diese Geschichte fßr eine Finte. Gegenteilig nehme ich an, dass diese Geschichte Seymour Hersh von genau den Kräften angedreht wurde, die alles auf einen Sieg in der Invasion Syriens gesetzt, dafßr ohne Skrupel alle verfßgbaren Mittel eingesetzt und nun verloren haben.

Fluchtursache Krieg beenden

Kriege und Terror treiben die Menschen zu Hunderttausenden nach Europa. Die politische Instabilität im Irak, Afghanistan, Libyen und Syrien ist in erster Linie auf die Militärinterventionen der USA und ihrer Verbßndeten zurßckzufßhren, die einen Regimewechsel in diesen Ländern herbeifßhren wollen. Auch Iran und Russland heizen den Krieg in Syrien mit militärischer Unterstßtzung an. Die Kriege im Irak und Afghanistan wurden und werden auch von US-Militärbasen auf deutschem Boden gefßhrt ebenso wie die Drohneneinsätze in Jemen, Somalia und Pakistan. Deutsche Waffen gelangen ßber Saudi Arabien in den Jemen und deutsche Waffen fßr die Kurden sind laut Augenzeugen bereits in die Hände von IS-Kämpfern gelangt.

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