USA „stolperten in die Folter“, sagt New York Times-Reporter

Zwei Passagen zeichnen sich aus durch ihre selbstverstĂ€ndliche Zuordnung gutwilliger Motive an die Außenpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika. Da ist zunĂ€chst die Idee, dass „Amerika in die Folter stolperte“, und nicht geplant und ausgeklĂŒgelt ĂŒber 15 Jahre lang eine Politik der Folter betrieben hat. Das erweckt den Anschein, als wĂ€re das massive globale Folterregime der USA, das unter anderem Wasserfolter („waterboarding“), SchlĂ€ge, Schlafentzug und sexuelle Erniedrigung sowie „außerordentliche Überstellungen“ an verbĂŒndete LĂ€nder fĂŒr weniger raffinierte Foltermethoden beinhaltete, etwas anderes gewesen als eine bewusste politische Strategie.