Bundespräsident Horst Köhler schlich sich heimlich nach Afghanistan – was fĂĽr eine Blamage fĂĽr Deutschland

Deutsche Truppenschau und Gottessegen am Hindukusch durch den höchsten deutschen Repräsentanten – vor ĂĽber vierzig Jahren war der letzte Besuch eines deutschen Bundespräsidenten in Afghanistan, damals als ein Staatsbesuch Bundespräsident Horst Köhler hatte mit seiner Gattin Eva Luise und einer deutschen Wirtschaftsdelegation die Weltausstellung Expo 2010 in Shanghai in China besucht und nach den vorher bekannt gegeben Plänen sollte die Präsidentenmaschine auf den RĂĽckflug nach Deutschland in Novosibirsk in Russland zum Nachtanken landen. (Foto: Transall C-160D der Luftwaffe, Camera operator: TSgt. Ken Hammond, USAF /Wikipedia)

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Neue Todesopfer durch US-Militär in Afghanistan – Hunderte blockierten Autobahn Lugar – Kabul

Bei einem Militäreinsatz der ISAF-Truppen starben am 23.April zwei US-Soldaten und fünf afghanische Männer aus Lugar Nach Angaben von Presseberichten gingen am Freitag, den 23.April Hunderte von afghanischen Bürgern auf die Strassen und blockierten die Autobahn zwischen Kabul und Lugar, nachdem sich im Kreis Kala-e Seydan in Lugar ein tödlicher Zusammenstoss mit US-Soldaten ereignet hatte. Sie hätten Autoreifen in Brand gesteckt und gegen die NATO in ihrem Land zum Widerstand aufgerufen.

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Vor neuer internationaler Kabul-Konferenz am 20.Juli mehrtägige Reise von Karsai in die USA

US-Sondergesandter für Afghanistan und Pakistan bezeichnete den Krieg als Hölle und kündigte noch mehr zivile Opfer an, weil das normal wäre. Auf der Webseite des US-Aussenministeriums konnte man am 19.April ein veröffentlichtes Plauderstündchen des Ministeriumssprechers PJ Crowly mit seinem Freund und US-Sondergesandten für Afghanistan und Pakistan, Richard C. Holbrooke nachlesen.

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INTERVIEW MIT EINEM EX-AGENTEN: „Wir sehen hier eine falsch verstandene BĂĽndnistreue“

Wilhelm Dietl mit Mahmud el-Zahar, einem MitbegrĂĽnder der Hamas, in Gaza-Stadt. (Foto: © Wilhelm Dietl) Vierter Teil des Interviews mit Wilhelm Dietl, ehemals Agent des Bundesnachrichtendienstes (BND), ĂĽber sein Buch „Schattenarmeen“. 1.Teil: Wilhelm Dietl ĂĽber “Schattenarmeen” 2.Teil: “Wenn etwas auffällt, wird es immer dem Mossad in die Schuhe geschoben” 3.Teil: “Ich habe mich bemĂĽht Bin Laden zu treffen” Radio Utopie: Kommen wir mal zu einem Gebiet, was anderthalb mal so groĂź ist wie Deutschland und von derzeit maximal 4500 deutschen Soldaten kontrolliert werden soll: die deutsche Besatzungszone in Zentralasien. Diese wurde am 1.Juli 2006 – mehr oder weniger still und leise, also ohne viel Fahrwasser – durch die groĂźe Koalition eingerichtet. Man „ĂĽbernahm die Verantwortung“, wie es so schön heisst, ĂĽber das „Regional Command North“. Wie sehen Sie das, zuerst einmal aus einer historischen Perspektive: Deutschland hat eine Besatzungszone in Zentralasien, die anderthalb mal so gross ist, wie der eigene Staat?! Wilhelm Dietl: Ich denke, wir sehen hier eine falsch verstandene BĂĽndnistreue. Die Amerikaner stehen dort, weil sie sich rächen wollen fĂĽr die Anschläge am 11.9. Ich glaube nicht an die Verschwörungstheorien, dass es nun um Pipelines geht und Ă–lquellen oder sonstige Rohstoffe. Denn Afghanistan hat da nicht viel zu…

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