DEUTSCHLANDS ABSCHAFFER: Bundesbanker Sarrazin und die Mythologie der kirchlichen Gene

Kirchen sind keine Ethnien, Staaten sind keine Völker, Politik ist keine Religion. Jahrhunderte nach dem Zeitalter der Aufklärung und ĂĽber ein Jahrtausend nachdem das zerfallende Römische Imperium das Christentum formte und zur Staatsreligion machte, werden im EinfluĂźbereich der kulturellen Nachfolger Roms selbst die simpelsten, logischen Gedanken wieder in Frage gestellt. Die in diesem Kulturraum herrschende Nomenklatura aus Finanzalchemisten und ausfĂĽhrenden Machthabern versucht – den drohenden Machtverlust vor Augen – mit ihren verbliebenen Dienern und Propagandisten im welt-, geld- und geopolitisch entscheidenden Deutschland nicht nur eine geistige Wende rĂĽckwärts in die Epoche der Mythologie und des verbrämten Mystizismus. Eine Woche vor dem Treffen der Vize-Finanzminister der G-20-Staaten in Gwangju, zwei Monate vor dem Gipfel der Staatschefs der G-20 in Seoul, mitten in einem Weltfinanzkrieg und kulturellen bzw wirtschaftlichen Umbruch historischen AusmaĂźes, ist die Propagandakampagne eines fĂĽhrenden Mitglieds der Zentralbank unter dem Titel „Deutschland schafft sich ab“ kein Zufall: sie soll unter der falschen Flagge vermeintlicher Bedrohungen durch Einwanderer die Glocke läuten, fĂĽr einen Marsch rĂĽckwärts in Diktatur, Mittelalter, Feudalismus und in ein neues Europäisches Imperium.

Saudi-arabische Vuvuzelas tröten heute beim Finale für Spaniens Fussball-WM-Sieg 2010

Arab News interviewte einige prominente Fans für die spanischen Mannschaft, die erklärten, warum das so ist. Die Redaktion der Zeitung scheint auch ein ausgesprochener spanischer Freund zu sein, was unschwer an der Auswahl der abgedruckten Aussagen zu erkennen ist. Einer der genannten gewichtigsten Gründe liegt viele Jahrhunderte zurück in der Vergangenheit, die für sie nicht dunkel ist sondern immer noch hell bis zum heutigen Tag leuchtet: Al-Andalus (Abbildung: Ibn Ruschd, Kommentar zu De anima des Aristoteles, 13. Jh., Wikipedia) Wenn heute im Soccer City Stadion von Johannesburg der Anpfiff des Finales zwischen Spanien und den Niederlanden ertönt, werden Spaniens Fans von den Tröten saudi-arabischer Fussballanhänger lautstark unterstützt werden, um die spanische Nationalmannschaft anzufeuern.

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„Töte einen TĂĽrken und dann ruh‘ Dich aus!“

(Foto: Uri Avnery) VOR MEHR als 200 Jahren erklärte Thomas Jefferson, dass jede Nation mit einem „dezenten Respekt gegenüber den Meinungen der Menschheit“ handeln müsse. Die israelischen Führer haben nie die Weisheit dieser Maxime akzeptiert. Sie halten sich an das Diktum von David Ben-Gurion: „Es ist nicht wichtig, was Nicht-Juden sagen, wichtig ist, was Juden tun“ Aber er setzte voraus, dass die Juden nicht töricht handeln würden. Die Türken zu Feinden zu machen, ist dumm. Seit Jahrzehnten ist die Türkei unser engster Verbündeter in der Region gewesen, viel mehr als allgemein bekannt ist.

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„Kabale“ in Nigeria: Massenmord unter falscher Flagge

Das jĂĽngste Massaker im erdölreichen Land Afrikas dient dem Vizepräsidenten „Goodluck Jonathan“ zur Machtsicherung. Wieder einmal sollen in einem Staat die Bevölkerung, Muslime, Christen,  Menschen aus dem Norden und SĂĽden des Landes gegeneinander gehetzt werden, um sie dann in aller Ruhe weiter auszubeuten. Mal einen kurzen  Abriss ĂĽber die Situation in Nigeria: dieser Vize „Jonathan“ (klingt irgendwie so beruhigend westlich-zivilisiert-abendländisch, was?) will sich die Macht des verschwundenen Präsidenten Musa Yar‘Adua sichern, der nach dem Detroit-Vorfall mit „Unterhosenbomber“ „Abdulmutallab“ auf Flug 253 angeblich zur „Behandlung“ nach Saudi-Arabien geflogen wurde und angeblich vor wenigen Tagen von dort zurĂĽckgekehrt ist. De facto ist Präsident Yar‘Adua bereits vor dem angeblichen Flugzeug-Attentat am 25.Dezember verschwunden. In Lagos fordern Demonstranten wĂĽtend, dass sich der angeblich noch lebende Präsident endlich in der Ă–ffentlichkeit zeigt (1). Ganz Nigeria spricht von einer Verschwörung („cabal“), nur die deutschsprachige Presse lĂĽgt, hetzt und heuchelt mal wieder, so feste sie nur kann.

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