Angela Merkel wirbt in Argentinien und Mexiko für engere Kooperation

Bundesregierung will Bündnisse vor G20-Gipfel stärken. Menschenrechtsgruppen weisen auf Relativierung der Diktaturverbrechen unter Präsident Macri hin

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am Mittwochabend zu einem Besuch in Argentinien und Mexiko aufgebrochen, um die Beziehungen mit den dortigen wirtschaftsliberalen Regierungen zu stärken. Es gehe bei dem Besuch auch um die Vorbereitung des G20-Gipfels Anfang Juli in Hamburg. Merkel wird am heutigen Donnerstag unter anderem mit dem argentinischen Präsidenten Mauricio Macri zusammenkommen. Am Freitag reist sie nach Mexiko-Stadt weiter. Read More

Bundespräsident auf der Suche nach dem Frieden beim Multinationalen Korps Nord-Ost, Hauptquartier der N.A.T.O.

Neues altes Feindbild: "Washington, Paris, Kobenhagen, London und Berlin werden jetzt fortan in Estland verteidigt." Früher hiess es auch schon mal am "Hindukusch".

Joachim Gauck hat in der Vergangenheit seine Vorliebe für das Militärische oft genug unter Beweis gestellt. Als scheidender Bundespräsident hätte Joachim Gauck besser daran getan, als repräsentativer Vertreter Deutschlands sich auf diplomatischer Ebene für den Frieden und gegen den Krieg einzusetzen anstatt einem der Schnellen Einsatztruppen der N.A.T.O.-Hauptquartiere (Supreme Headquarters Allied Powers Europe) demonstraiv einen Besuch abzustatten.

Am Montag, den 28.11.2016 reiste der Bundespräident nach Szczecin an der deutsch-polnischen Grenze um dort gemeinsam mit dem polnischen Staatpräsidenten Andrzej Duda ein Zeichen zu setzen, wie bedeutend die "N.A.T.O.-Ost-Erweiterung" sei um den Frieden zu "sichern". Read More

Deutsche Botschaft in Chile hat Verantwortliche der Colonia Dignidad mit Absicht eingeladen

Die Einladung von zwei führenden Mitgliedern der ehemaligen Sektensiedlung Colonia Dignidad in Chile zu einem Empfang für Bundespräsident Joachim Gauck in der Residenz des deutschen Botschafters sorgt weiter für Kontroversen. Nun erklärte das Auswärtige Amt, die beiden Männer seien von der deutschen Botschaft mit Absicht eingeladen worden. Beobachter waren ursprünglich davon ausgegangen, dass der verurteilte Straftäter Reinhard Zeitner und der einstige Chef der juristischen Abteilung der Sekte, Hans Schreiber, am 13. Juli durch einen protokollarischen Fehler in die Botschafter-Residenz gelangt sind. Read More