Verhandlungen, Dialog und Versöhnung statt Konfrontation

Eine Hauptursache der Gewalt in der Region liegt in der fortdauernden Ungerechtigkeit durch die israelische Besatzung, unter der die PalĂ€stinenser leiden. Laut dem PLO-Exekutivmitglied Dr. Hanan Ashrawi, die von 1991 bis 1993 die offizielle Sprecherin der palĂ€stinensischen Delegation im Nahost-Friedensprozess war, griffen israelische Besatzungstruppen allein in diesem Jahr tausende palĂ€stinensische Zivilisten an. Mehr als 3.000 ÜberfĂ€lle auf palĂ€stinensische StĂ€dte und Dörfer hĂ€tten stattgefunden, mehr als 30 PalĂ€stinenser seien durch israelische Truppen ermordet und mehr als 3.500 inhaftiert worden. Sie wies zudem auf mehr als 11.000 GewaltĂŒbergriffe von Siedlern auf PalĂ€stinenser in den letzten zehn Jahren hin. Als Besatzungsmacht hat Israel auch eine Schutzverantwortung der palĂ€stinensischen Bevölkerung gegenĂŒber. Statt diese wahrzunehmen, ĂŒberlĂ€sst sie die PalĂ€stinenser und PalĂ€stinenserinnen schutzlos den Übergriffen der Siedler.

Israelischer Verteidigungsminister fordert standrechtliche Hinrichtungen: Steinewerfer ‘an Ort und Stelle’ töten

Parlamentsabgeordneter Basel Ghattas von der gemeinsamen Liste sagte, dass die Polizisten „die Politik der Regierung umsetzen, wonach auf jeden arabischen VerdĂ€chtigen sofort zu schießen ist.“ Er kritisierte auch die israelischen Medien, weil sie die Frau als „Terroristin“ bezeichneten, obwohl sie niemanden angegriffen hat.