Internationales Banken-Kartell IIF will seine Finanzierung durch den ESM

Die im Kartell „Institute of International Finance“ (IIF) organisierten 400 grĂ¶ĂŸten Banken und Finanzorganisationen des Planeten fordern ihre Finanzierung durch den geplanten „EuropĂ€ischen Stabilisierungsmechanismus“ (ESM). IIF Managing Direktor Charles Dallara begrĂŒndete dies im niederlĂ€ndischen „Het Financieele Dagblad“ mit der maximal zynischen BegrĂŒndung, daß die „problematische Verbindung zwischen Staaten und Banken“ beendet werden mĂŒsse.

DIE GRIECHENLAND-KRISE (VII): Am Anfang war die Statistik

Im Oktober 2009 erhöhte die vom neu gewĂ€hlten Parlament Griechenlands ins Amt gewĂ€hlte Regierung der „Pasok“ unter Giorgos Papandreou (ebenfalls Vorsitzender der „Sozialistischen Internationale“) und seinem Finanzminister Giorgos Papaconstantinou die Prognose ĂŒber das griechische Staatsdefizit im laufenden Jahre 2009 von 3, 7 Prozent (MĂ€rz 2009) auf 12,5 Prozent (Oktober 2009) des Bruttoinlandsproduktes (BIP). AusfĂŒhrender Akteur: die „Hellenic Statistical Authority“ ELSTAT, die griechische Statistikbehörde. (1)

Internationale Aktionskonferenz gegen Verarmungspolitik der Troika vom 24. bis 26. Februar in Frankfurt am Main

Frankfurt am Main: WĂ€hrend in Griechenland Hunderttausende verzweifelt gegen das von der Troika aus EZB, EU und IWF diktierte und maßgeblich von der Bundesregierung vorangetriebene Sparpaket protestieren und in Spanien Zehntausende gegen die so genannten Arbeitsmarktreformen demonstrieren, bereitet sich ein breites BĂŒndnis aus sozialen Bewegungen, Gewerkschaftsmitgliedern, Occupy-Gruppen, Attac, Erwerbsloseninitiativen und linken Gruppen auf internationale Proteste in den kommenden Monaten gegen die KĂŒrzungsdiktate der Profiteure der Finanz- und Wirtschaftskrise vor. Dazu werden auf einer internationalen Aktionskonferenz in Frankfurt am Main am kommenden Wochenende mehrere hundert Menschen aus Deutschland und dem europĂ€ischen Ausland erwartet.

DER WELTFINANZKRIEG (III): Griechenland im WĂŒrgegriff der Menschenschinder – Geostrategische HintergrĂŒnde

Die Zerstörung des Staates Griechenlands und seiner Gesellschaft durch vermeintlich „pro-europĂ€ischen“ KrĂ€fte setzt sich fort. Laut einer aktuellen Umfrage haben in der griechischen Republik bereits 93 Prozent ihre Ausgaben fĂŒr Essen, Bekleidung und alltĂ€gliche Ausgaben (Theater, Kino-Besuche, Reisen, usw) „drastisch reduziert“. Bereits seit vier Jahren schrumpft die Volkswirtschaft. 90 Prozent sehen kein Ende der Rezession. 33 Prozent haben fast keine, 500.000 Menschen ĂŒberhaupt keine Geldmittel mehr, auch nicht aus staatlicher UnterstĂŒtzung oder Sozialsystemen. Bereits 15.000 Menschen ĂŒbernachten derzeit obdachlos irgendwo im Freien. Die Arbeitslosigkeit bei Griechen unter 25 Jahren liegt nahe 50 Prozent. In griechischen Medien wird zunehmend von unterernĂ€hrten Kindern berichtet, die in der Schule entkrĂ€ftet zusammenbrechen.