Es ist interessant, wie das MilitĂ€r dieses Land „verteidigt“, indem es Kriegsschiffe 7.000 km weit von Kanada schickt

Im vergangenen Jahr erhielt die kanadische Presse Dokumente, aus denen hervorgeht, dass die FON-BemĂŒhungen im SĂŒdchinesischen Meer auf höchster Regierungsebene genehmigt wurden. Als HMCS Ottawa durch die Taiwanstraße des SĂŒdchinesischen Meeres fuhr, sagte die Regierung, sie habe „die kanadische UnterstĂŒtzung fĂŒr unsere engsten Partner und VerbĂŒndeten, die regionale Sicherheit und die auf Regeln basierende internationale Ordnung demonstriert“.

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Digitalisierung und KI bei der Bundeswehr – Einige Schlaglichter

An anderer Stelle wird beschrieben, wie diese Themen identifiziert und in die Wissenschaft hineingetragen werden sollen: „Sicherheitsbehörden und Institutionen des Bundes wie Bundespolizei, Bundesnachrichtendienst (BND), der militĂ€rische Abschirmdienst (MAD), der Verfassungsschutz (VS) oder auch Teile der deutschen StreitkrĂ€fte können auf diese Agentur mit Forschungsfragen zugehen. Die Agentur versucht dann wiederum mit diesen Fragen auf Forscher*innenteams zuzugehen und mit Forschungsinstituten zusammenzuarbeiten

Die Frontex-Files und das Cyber Valley

Jenen Firmen, die gleich bei mehreren Treffen anwesend waren, bilden weitgehend das Who-is-Who der europĂ€ischen RĂŒstungsindustrie ab, darunter neben Airbus und Thales u.a. Safran (Frankreich), Leonardo (Italien) und Indra (Spanien). Auch Kleinwaffenhersteller wie Heckler & Koch und Glock waren eingeladen. Unter denjenigen Firmen, die nicht primĂ€r in der RĂŒstungsindustrie tĂ€tig sind, hier ihre AktivitĂ€ten im Zuge der Digitalisierung jedoch aktuell ausweiten, finden sich ATOS und der japanische Elektronikkonzern NEC wiederholt in den Listen. In der Auswertung des Corporate Europe Observatory wird NEC auch als eines der relativ wenigen Unternehmen außerhalb Europas hervorgehoben, das in den Frontex-Dateien auftaucht. Neben NEC sind dies ein kanadisches Unternehmen fĂŒr Gesichtserkennung (Face4Systems) sowie drei israelische Firmen, die im Bereich der Bilderkennung (Shilat Optronics und Seraphim Optronics) und der Drohnentechnologie (Elbit Systems) aktiv sind.

Logistikdrehscheibe Deutschland

Dazu heißt es in der Konzeption der Bundeswehr von 2018: „Deutschland ist aufgrund seiner geografischen Lage eine strategische Drehscheibe im Zentrum Europas und gleichzeitig ein wesentliches europĂ€isches Element kollektiver Verteidigung. Die HandlungsfĂ€higkeit des NATO-BĂŒndnisses und der EU beruht auch auf Deutschlands AufgabenerfĂŒllung als Host Nation [dt. Gastgebernation], als Transitland fĂŒr die Verlegung von KrĂ€ften an die Grenzen des BĂŒndnisgebietes und im rĂŒckwĂ€rtigen Einsatzgebiet.“

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