Greenpeace: AtommĂĽll-Transporte kĂĽnftig nach Bayern, Baden-WĂĽrttemberg und Hessen

Bundesländer sollen StrahlenmĂĽll zurĂĽcknehmen – Keine Vorfestlegung auf Gorleben Deutscher AtommĂĽll aus den Wiederaufarbeitungsanlagen La Hague (Frankreich) und Sellafield (Grossbritannien) soll nach einem neuen Konzept von Greenpeace kĂĽnftig an AKW-Standorte in Bayern, Baden-WĂĽrttemberg und Hessen gehen. Im niedersächsischen Gorleben darf kein weiterer AtommĂĽll deponiert werden. Jeder neue Transport in das Zwischenlager Gorleben erzeugt weiteren Druck, den Salzstock Gorleben als Endlagerstandort festzulegen, ohne RĂĽcksicht auf seine Untauglichkeit.

Greenpeace: Endlagerbau in Gorleben ist rechtswidrig

Klage gegen Rahmenbetriebsplan für niedersächsischen Salzstock eingereicht Greenpeace und die Rechtshilfe Gorleben haben heute zusammen mit betroffenen Anwohnern Klage gegen die Wiederaufnahme der sogenannten Erkundung im Salzstock Gorleben eingereicht. Die Klage beim Verwaltungsgericht Lüneburg richtet sich gegen die im September genehmigte Verlängerung des Rahmenbetriebsplanes aus dem Jahr 1982.

Live aus Stuttgart: Polizei besetzt ankommende Traktoren aus Gorleben

Kampf gegen “Stuttgart 21? (S21): In Stuttgart ist zur 48.Montagsdemonstration eine Delegation aus Gorleben mit Traktoren angekommen. Die Polizei hat den Tiefladen mit den darauf befindlichen Traktoren besetzt und verhindert das Abladen der Traktoren. Stuttgarter Demonstranten rufen “abladen”. Die Volksreporter von cams21 senden live, Radio Utopie überträgt. Aufzeichnungen in umgekehrter zeitlicher Reihenfolge (neueste oben):

„Bundesministerium fĂĽr Atomkraft und Konzerninteressen“

Greenpeace-Protest gegen Wiederaufnahme des Endlagerausbaus in Gorleben Rund 40 Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace geben heute dem Bundesumweltministerium einen neuen Namen. Es heisst jetzt „Bundesministerium fĂĽr Atomkraft und Konzerninteressen“. Sie tauschen dafĂĽr die offizielle Messingtafel am Eingang aus, Kletterer hängen ein gleichlautendes 10 mal 20 Meter grosses Transparent an die Hauptfassade des Ministeriums.