Die israelische Trumpin

Vor der Entstehung des sehr europĂ€ischen Zionismus gab es keine Feindschaft zwischen Juden und Muslimen. Ganz im Gegenteil. Als die Juden vor vielen Jahrhunderten aus dem katholischen Spanien vertrieben wurden, wanderte nur eine Minderheit ins antisemitische christliche Europa ein. Die große Mehrheit ging in muslimische LĂ€nder und wurde im gesamten Osmanischen Reich mit offenen Armen aufgenommen.

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Wie George W. Bush den Tempel des Baal zerstörte

Die destruktive Gewalt religiöser Idiotie nimmt viele Formen an. PrĂ€sident George W. Bush wurde einmal von einem Journalisten gefragt, wer sein Lieblingsphilosoph sei. „Jesus,“ war seine Antwort. UrsprĂŒnglich erklĂ€rte er seinen Krieg gegen den Terror als einen „Kreuzzug.“ Obwohl er jegliche antimuslimische Absicht bestritt und tatsĂ€chlich vermeiden konnte, von irgendjemandem fĂŒr religiös intolerant gehalten zu werden, brachte er bewusst eine Reihe von muslimischen Zielen mit al-Qaeda in Verbindung.

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FĂŒhrende Zeitungen hetzen zum ‚Schwersten Internationalen Verbrechen’ auf

Krieg zu befĂŒrworten, wie es Washington Post oder New York Times auf ihren Kommentarseiten getan haben, ist also die Aufforderung zu einem Verbrechen – „dem schwersten internationalen Verbrechen,“ wie Jackson festgestellt hat. Wie wĂŒrden wir reagieren, wenn fĂŒhrende Zeitungen Artikel bringen, in denen ausgefĂŒhrt wird, dass Genozid die beste Lösung fĂŒr einen internationalen Konflikt ist – oder dass Lynchen die Antwort auf Probleme im Inland ist? Einen unprovozierten Angriff gegen ein anderes Land zu fordern liegt genau auf dieser Ebene.

DAS WANDERNDE AUGE – Verwickelt in einen monströsen Zickenkrieg

Mit spitzer Feder zieht Pepe Escobar zu Felde, um das kriegslĂŒsterne Geschehen rund um Libyen zu brandmarken. So hĂ€lt er unter anderem fest: “Das Blabla zu Libyen klingt zunehmend wie eine schĂ€bige Version von ‘Dancing with the Stars’, bei der niemand rausgeschmissen wird – außer der gesunde Menschenverstand.“ Von Pepe Escobar, Übersetzung Lars Schall Der 1954 geborene Pepe Escobar aus Sao Paulo, Brasilien ist einer der herausragendsten Journalisten unserer Zeit. Escobar, der vom frĂŒheren CIA-Analysten Ray McGovern schlichtweg “der Beste“ genannt wird, arbeitet fĂŒr die Asia Times und ist ein Analyst von The Real News. DarĂŒber hinaus ist er der Autor dreier BĂŒcher: Globalistan: How the Globalized World is Dissolving into Liquid War, Red Zone Blues: a snapshot of Baghdad during the surge und Obama does Globalistan.

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