So war es nicht! Offener Brief gegen die Ausgrenzung gesellschaftlicher Opposition durch Polizei und Teile der Medien

-Der „schwarze“Block war bunt.
-Die „Vermummung“ bestand vor allem aus Sonnenbrillen und Regenschirmen.
-Der unmittelbare Vorwand der Einkesselung von ĂĽber 1000 Personen ĂĽber insgesamt 9 Stunden war das Abbrennen von 3 bengalischen Feuern.
-Der Vorwurf der „passiven Bewaffnung“ ist aberwitzig und – wie Urteile aus Berlin bereits zeigen – unendlich dehnbar. Schon der Ausdruck „passive Bewaffnung“ verdreht die Tatsachen: ein Styropor-Schild beispielsweise ist ein Schutz, keine Waffe.

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Frankfurt: eintausend Menschen neun Stunden eingekesselt

Die Demonstranten wurden an ihrem Recht gehindert, die angemeldete Kundgebung durchzuführen. Ohne Versorgung mit Lebensmitteln und Getränken sowie sanitären Einrichtungen hielten die Polizeieinsatzkräfte die Teilnehmer neun Stunden ohne Rechtsgrundlage gefangen. Zudem setzten sie Pfefferspray gegen die Menschen ein und verweigerten den Verletzten die Erste Hilfe, indem sie kein Wasser von ausserhalb nach Augenzeugenberichten zu den Eingekesselten durchliessen.

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Die „Völker vereint gegen die Troika“: Ticker zum internationalen Protesttag

Am heutigen 1.Juni protestieren in mindestens 70 Städten in 10 souveränen Demokratien die Menschen gegen die Kommissare der „Europäischen Union“, die „Europäische Zentralbank“ des Finanzsystems „Euro“ und den „Internationalen Währungsfonds“ I.W.F..

Blockupy Frankfurt 18.5.2012

Videos und updates In ganz Frankfurt und Randgebiete ist das Recht auf Bewegungsfreiheit, Meinungsäusserungen und Pressefreiheit ausser Kraft gesetzt, denn die Repressalien der Polizei erstrecken sich auf Kontrollen und Platzverweise für alle Besucher, einschliesslich Touristen und Einwohner. Auch am heutigen Freitag kamen tausende Menschen in die Innenstadt Frankfurts, um sich dem Demonstrationsverbot zu widersetzen und für das Bürgerrecht der freien Meinungsäusserung zu demonstrieren. Rund vierhundert Teilnehmer wurden vorübergehend von der Polizei in Gewahrsam genommen und teilweise in Sammelstellen nach Wiesbaden und Gießen gebracht . Schwerpunkt am Vormittag war die Besetzung des Platzes vor der Europäischen Zentralbank durch 200 Demonstranten, der von der Polizei geräumt und inzwischen abgeriegelt wurde. Wasserwerfer wurden bereitgestellt.

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