Evo Morales kĂŒndigt Wahrheitskommission zu Wahlen in Bolivien an

Das De-facto-Regime von Senatorin Áñez hat inzwischen angekĂŒndigt, Morales vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag wegen Verbrechen gegen die Menschheit anzuklagen. Der Politiker Arturo Murillo, der die Kontrolle ĂŒber das Innenministerium ĂŒbernommen hat, begrĂŒndete dies mit der angeblichen Verantwortung Morales’ fĂŒr die teils gewaltsamen Proteste gegen den Putsch. Das De-facto-Regime bezeichnet diese als Terrorismus und hat der Armee im Falle eines bewaffneten Vorgehens gegen die Demonstranten per Dekret Straffreiheit zugesichert.

Regierung und Opposition in Venezuela vor neuem KrÀftemessen

FĂŒr Schlagzeilen sorgte indes die Besetzung der venezolanischen Botschaft in Costa Rica durch AnhĂ€nger der GuaidĂł-Opposition. Venezuelas Außenministerium warf der Regierung Costa Ricas vor, gegen Artikel 22 und 25 des Wiener Übereinkommens ĂŒber diplomatische Beziehungen zu verstoßen, „indem sie die gewaltsame Besetzung unserer Botschaft in San JosĂ© durch Handeln oder Unterlassen erlaubt hat“. In den USA grĂŒndeten Diplomaten und UnterstĂŒtzer der venezolanischen Regierung in Erwartung Ă€hnlicher Aktionen ein „Komitee zum Schutz der Botschaft“.

Pakistanischer PrÀsident verzögert Veröffentlichung der UNO-Untersuchung zum Mord an Benazir Bhutto

HintermĂ€nner des Attentates wurden in dem Bericht der Kommission nicht ermittelt Im Juli 2009 hat eine unabhĂ€ngige Kommission unter Chiles UNO-Botschafter Heraldo Muñoz ihre neunmonatige Arbeit aufgenommen, um die HintergrĂŒnde zu dem Mord an Benazir Bhutto, der ehemaligen Premierministerin und Ehefrau des jetzigen pakistanischen PrĂ€sidenten Asif Ali Zardari, am 27.Dezember 2007 nach einer Wahlkampfveranstaltung in der Garnisonsstadt Rawalpindi zu untersuchen. Das Attentat ereignete sich zehn Wochen nach Bhuttos RĂŒckkehr aus dem Exil und löste Unruhen in Pakistan aus.

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