„Einer der grĂ¶ĂŸten AusverkĂ€ufe eines Volkes durch seine politische Klasse in der Neuzeit“

Dieser historische „EU-Sondergipfel“, ein selbst nach EU-Recht nicht beschlussfĂ€higer 17-Staaten-Treff, hat gestern den einzigen Beschluss getroffen, den er tatsĂ€chlich fĂ€llen konnte: die PrĂ€sidenten, Kanzler und MinisterprĂ€sidenten der EU-MitgliedslĂ€nder mit Euro-System haben die unter ihrer Kontrolle stehende Aktiengesellschaft EFSF – gefĂŒllt mit 440 Milliarden Euro Steuergeldern, darunter insg. 148 Milliarden Euro Steuergelder der Deutschen – den Banken und Griechenland-GlĂ€ubigern zur PlĂŒnderung freigegeben.

Ein PalÀstinenser in Deutschland

Mit einer Geschwindigkeit, die einmal 206 km/Std erreichte, durchfuhren wir die LĂ€nge des historischen PalĂ€stina in etwa drei Stunden auf der Autobahn zwischen Fulda und MĂŒnchen. Idyllische Dörfer tauchten gelegentlich zwischen dem endlosen GrĂŒn und den fruchtbaren Feldern auf. Ich war mit drei MĂ€nnern unterwegs, die Idealismus, Jugend und Energie hatten.

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Die Diktatur des Kapitals ĂŒber Europa, bezahlt aus Deutschland, ist gescheitert

Gestern trafen sich, unzweifelhaft am Mittelpunkt europĂ€ischer Hochkultur und im Epicenter deutsch-französischer Geschichten, die PrĂ€sidien der Kapitalversammlung von Frankreich und ihr kleiner Schlafes Bundesbruder zu einer Kaffeerunde. Man unterhielt sich mal, was man so machen konnte. Schliesslich hatte man ja nicht wirklich viel zu tun und noch nie viel gemacht. Es ging nun um die Frage, ob man ĂŒberhaupt mal was machen wollte. Oder ĂŒberhaupt jemals noch etwas. Das war eine harte Entscheidung. Ganz, ganz hart. Aber die noblen Meister der parlamentarischen Demokratie saßen da und ein großer Schatten fiel ĂŒber sie. Es war ein großer Felsen, der, ĂŒber die Klippe von der anderen Seite herĂŒber gewuchtet, nun in vollem Tempo auf sie zu rollte. Es rumpelte und pumputtelte schon, daß es ihnen den Kaffee aus den Tassen hob. Und da dachten sich die hohen Herren, bevor wir jetzt zu dem Matsch werden, den wir Zeit unseres Lebens gemacht haben, ja da machen wir doch lieber einen Schritt nach vorn. Oder lieber gleich einen ganzen Satz.