Wer wird nÀchster BundesprÀsident und Nachfolger von Christian Wulff? Eine wilde Spekulation.

Von Finanzminister Wolfgang SchĂ€uble, bereits zweimal Innenminister, das erste Mal schon in den 80er Jahren in Westdeutschland, weiß man, das die Macht sein Lebensinhalt und einziges Ziel ist. Kanzler wurde er nie, schon sein ehemaliger Vorgesetzter und Pate Helmut Kohl hielt ihn klein und als „ewigen Nachfolger“ auf dem Abstellgleis.

Categorized as: AktuellesHintergrund, Analyse

Wulffs PlĂ€doyer fĂŒr einen unabhĂ€ngigen Euro-Diktator

Die Rede von BundesprÀsident Christian Wulff am Mittwoch zur 4. Tagung der WirtschaftsnobelpreistrÀger in
Lindau hat ein Schlaglicht geworfen auf das VerhĂ€ltnis zwischen der nichtstaatlichen „EuropĂ€ischen Zentralbank“ EZB und den parlamentarisch-demokratischen Staaten, die sich innerhalb der letzten 12 Jahre das WĂ€hrungs- und Finanzsystem „Euro“ gegeben haben und nun durch dieses mit einem Umsturz bedroht werden.

CĂ€sar Trichet, Epaminondas Wulff und das „Securities Markets Programme“ (SMP) der EZB

Der PrĂ€sident von Deutschland, Christian Wulff, hat öffentlich Kritik geĂŒbt am Ankauf von Schuldtiteln (Anleihen) europĂ€ischer Staaten durch die nichtstaatliche Frankfurter „EuropĂ€ische Zentralbank“ EZB, die unsere WĂ€hrung und unser Geldsystem kontrolliert. DiesbezĂŒglich scheint es da unten im Feld ein paar Verwirrungen zu geben. Hier eine kleine Darstellung der AblĂ€ufe.

Rochade mit Ach und Krach: Wulff wird Surrogat-König

Kurz nach 21 Uhr: Christian Wulff (CDU) ist im dritten Wahlgang mit 625 Stimmen zum BundesprĂ€sidenten gewĂ€hlt worden. 494 Delegierte der Bundesversammlung stimmten fĂŒr Joachim Gauck, zwei stimmten ungĂŒltig, drei fĂŒr Frank Rennicke (NPD) und 121 stimmten fĂŒr nichts. Man könnte vieles im Nachhinein ĂŒber diese Veranstaltung schreiben. Nachher ist „man“ ja immer schlauer. Sie gestatten, dass wir auch da wieder einmal durch den Rost der ehrenwerten Gesellschafter der Gesellschaft fallen. Wir schreiben ĂŒber sowas lieber vorher. (In Berlin bricht gerade eine Bonner Welt zusammen, 29.Juni)

Categorized as: Allgemein

Die verfassungswidrige Mehrheit von Christian Wulff und der Parteien-Betrug an der Demokratie

Die Vertreter der FDP sollen in der morgigen Bundesversammlung mit Christian Wulff einen Kandidaten fĂŒr das Amt des BundesprĂ€sidenten wĂ€hlen, dessem Amtsantritt ihr Rauswurf aus der Bundesregierung folgen wĂŒrde. Offensichtlich haben das 98 % der Liberalen aber noch nicht ganz begriffen. Die SPD sabotiert, wie erwartet, den eigenen Kandidaten, in Vorbereitung einer neuen großen Koalition unter Angela Merkel. BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen will nur noch Neuwahlen, wie die Partei-Linke. Derweil wird morgen in einer Bundesversammlung gewĂ€hlt, deren augenscheinliche absolute Mehrheit fĂŒr den Kandidaten Christian Wulff (CDU) durch 24 Bundestagsabgeordnete von CDU und CSU zustande kommt, die nie gewĂ€hlt worden sind. Zeit, einen kleinen Lichtblick zu werfen. Gestern unternahm die SPD das, was wir bereits am Tage der Nominierung von Joachim Gauck prognostiziert hatten (03.06.2010 Koch, Köhler, Wulff: RĂŒckzug, Bauernopfer und Rochade der Nomenklatura): die SPD sabotierte ihren eigenen Kandidaten.

Categorized as: Hintergrund, AnalyseKommentar