Frankreich verbietet giftige Exporte! Jetzt muss Deutschland handeln!

Die Konzerne hatten den Conseil angerufen, weil sie die verfassungsmĂ€ĂŸig garantierte Freiheit des Unternehmertums durch den ab dem Jahr 2022 geltenden Ausfuhr-Bann eingeschrĂ€nkt sahen. Das Verfassungsgericht wog diese jedoch gegen die ebenfalls verfassungsmĂ€ĂŸig garantierten Rechte auf Gesundheitsschutz und eine intakte Umwelt ab und erklĂ€rte den entsprechenden Egalim-Passus daraufhin fĂŒr rechtmĂ€ĂŸig.

Categorized as: Kapital, Ressourcen

Offener Brief an BAYER AG : Bhopal mahnt!

Zum grĂ¶ĂŸten Knall aber kam es am 28. August 2008, als ein VorratsbehĂ€lter in die Luft ging. Zwei BeschĂ€ftigte bezahlten das mit ihrem Leben. Von „Schockwellen wie bei einem Erdbeben“ sprachen Augenzeug*innen. „Die Explosion in dem BAYER-Werk war besonders beunruhigend, weil ein mehrere Tonnen wiegender RĂŒckstandsbehĂ€lter 15 Meter durch das Werk flog und praktisch alles auf seinem Weg zerstörte. HĂ€tte dieses Geschoss den MIC-Tank getroffen, hĂ€tten die Konsequenzen das Desaster in Bhopal 1984 in den Schatten stellen können“, hieß es spĂ€ter in einem Untersuchungsbericht des US-Kongresses. Der Report stellte schwerwiegende SicherheitsmĂ€ngel fest, weshalb BAYER eine Strafe von einer Million Dollar zahlen und zusĂ€tzlich 4,6 Millionen Dollar in die Anlagensicherheit stecken musste.

Categorized as: Aktuelles

Bhopal mahnt!

Am 3. Dezember vor 35 Jahren kam es im indischen Bhopal zum bisher grĂ¶ĂŸten Chemie-Unfall aller Zeiten. Dort starben bei der Explosion einer Pestizid-Fabrik von UNION CARBIDE allein in den ersten drei Tagen 8.000 Inder*innen. Bis heute leiden Millionen Menschen an den SpĂ€tfolgen der Detonation, die Methylisocynat (MIC) und andere Chemikalien freisetzte.

BAYER in Not: PR-Kampagne soll das Image aufbessern

Von der GeschĂ€ftsleitung kam die Anweisung: „Vermeiden Sie Spekulationen und Kommentare zu der Übernahme oder den möglichen Auswirkungen sowohl gegenĂŒber Ihren Kollegen als auch gegenĂŒber externen Personen. Das umfasst auch die sozialen Medien.“ Stattdessen gab der Agro-Riese seinen Angestellten einen Leitfaden mit Sprachregelungen zu dem umstrittenen Deal an die Hand, die er „Argumente fĂŒr die Hosentasche“ nannte.

In der Image-Kampagne versucht die Aktien-Gesellschaft sogar, sich als Klima-KĂŒmmerer zu inszenieren.

Kooperationsvereinbarung in El Salvador: BAYER-Vertrag ist eine KriegserklÀrung

Axel Köhler-Schnura vom Vorstand der Coordination gegen BAYER-Gefahren kommentierte das Vorgehen von BAYER und der salvadorianischen Regierung folgendermaßen: „Nach der Übernahme von MONSANTO wieder ein Schritt zur Sicherung der Monopol-Stellung des BAYER-Konzerns im Bereich der WelternĂ€hrung. Und eine KriegserklĂ€rung an die bĂ€uerliche Landwirtschaft in El Salvador und weltweit. BAYER muss gestoppt werden. Wir stehen an der Seite der protestierenden BĂ€uerInnen.“