Greenpeace: Atommüll-Transporte künftig nach Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

Bundesländer sollen Strahlenmüll zurücknehmen – Keine Vorfestlegung auf Gorleben Deutscher Atommüll aus den Wiederaufarbeitungsanlagen La Hague (Frankreich) und Sellafield (Grossbritannien) soll nach einem neuen Konzept von Greenpeace künftig an AKW-Standorte in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen gehen. Im niedersächsischen Gorleben darf kein weiterer Atommüll deponiert werden. Jeder neue Transport in das Zwischenlager Gorleben erzeugt weiteren Druck, den Salzstock Gorleben als Endlagerstandort festzulegen, ohne Rücksicht auf seine Untauglichkeit.

Forsa-Umfrage: Grüne überholen SPD in Bayern

Nach Angaben der Medien wurde in Bayern eine Forsa-Umfrage am Freitag durchgeführt: Die potentielle Wahlampel hat auf Grün geschaltet. Die 800 Befragten votierten mit 38 Prozent für die CSU, die Grünen erhielten 23 Prozent, die SPD 19 Prozent und die Linke 7 Prozent.

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Brasilien: BAYER-Pestizid kontaminiert Soja

CBG Coordination gegen BAYER-Gefahren/Coalition against BAYER-Dangers: „Endosulfan sofort vom Markt nehmen“ / Entschädigung für Landwirte gefordert Im Süden von Brasilien wird die Soja-Ernte von Biobauern durch das hochgefährliche Pestizid Endosulfan kontaminiert. Zu den Verkäufern des Giftstoffs gehört auch die deutsche Firma Bayer CropScience. Auf öffentlichen Druck hin kündigte Bayer zwar an, den Verkauf von Endosulfan bis zum Jahresende einzustellen – bis dahin sollen aber offenbar alle Restchargen abgesetzt werden.

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Herbe Gen-Zuckerrüben-Niederlage für Herbizid-Gigantomanen Monsanto

1,33 Milliardenmarkt in USA für Monsanto bedroht: Gericht stoppt erst einmal Zuckerrübenaussaat der nächsten Saison (Zuckerrübenberg, Foto: Markus Hagenlocher/Wikipedia) Den vergangenen Freitag, den 13.August konnte sich der Gentechnik-Konzern Monsanto dick als Unglückstag in sein büffelledernes, goldverziertes Kalendarium vermerken, als er ein Heimspiel verlor.

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Bayer Schering: Duogynon-Opfer reichen Klage ein

Das Magazin DER SPIEGEL berichtet in seiner heutigen Ausgabe über eine Klage von Medikamenten-Opfern gegen die Firma Bayer Schering. Tausende von Kindern hatten in den 60er und 70er Jahren schwere Fehlbildungen durch hormonelle Schwangerschaftstests erlitten. Die von der Firma Schering unter den Produktnamen Duogynon, Cumorit und Primodos vertriebenen Präparate führten unter anderem zu Herzfehlern, fehlenden Gliedmaßen, Gaumenspalten und Nierenschäden. Bis heute steht eine Entschädigung der Opfer aus.

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